Die 7 Todsünden des Einrichtens

Zu unübersichtlich

Es gibt Wohnungen, in denen man Erstickungsgefühle bekommt, so übermöbliert und überdekoriert sind sie. Einzige Abhilfe ist natürlich: beinhart ausmisten und wenn es noch so schwerfällt. Das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo zeigt vor, wie man das schafft. Es ist kein Wunder, dass die berühmteste Aufräumexpertin der Welt aus Japan kommt, wo Minimalismus einen hohen kulturellen Stellenwert hat und die Wohnungen sowieso viel zu klein sind.

 

Bunte Wohnung | Credit: Getty Images/iStockphoto

Zu bunt

Farbe ist natürlich völlig ok – aber bitte nicht übertreiben! Die Regel ist die, dass innerhalb eines Raums nie mehr als zwei Komplementärfarben verwendet werden sollten (grün und rot oder blau und orange zum Beispiel). Empfehlenswert ist auch, innerhalb einer Farbfamilie (Zum Beispiel Blautöne) zu bleiben. Das andere Extrem sollte man natürlich auch vermeiden: die farbliche Eintönigkeit.

Protzige Möbel | Credit: Getty Images/iStockphoto

Zu protzig

Teure Möbel, wertvolle Teppiche, funkelnde Luster, dagegen ist grundsätzlich ja nichts einzuwenden. Aber auf einem Fleck sollte man den Luxus nicht konzentrieren. Außerdem sollte Luxus echt sein und nicht nachgemacht.

Stylische Wohnung | Credit: Albin Bogren/Getty Images/iStockphoto

Zu stylish

Manche Wohnungen wirken wie aus dem Möbelkatalog ausgeschnitten. Ein bisschen Mut zum Stilbruch und ein paar eigene Ideen sollte man schon auch haben,
sonst wirkt das Ambiente steril und unpersönlich.

 

 

Zimmer im Landhausstil | Credit: Albin Bogren/Getty Images/iStockphoto

Zu unpassend

Es ist natürlich eine Grundsatzfrage. Darf man sich in einem modernen Wohnblock im Landhaus-Look einrichten? Oder in der Designervilla eine Bauernstube schaffen? Gegenfrage: Gehen Sie in der Lederhose in die Oper oder mit dem Smoking ins Bierzelt?

Riesiger Fernseher | Credit: Getty Images/iStockphoto

Dominanter TV-Schirm

Moderne Plasmabildschirme sind mindestens so groß wie Badewannen. Gerade deshalb sollte man die Glotze nicht so dominant aufstellen, als wäre sie  der allerheiligste Mittelpunkt der Wohnung. Besser ist es, den BIldschirm dezent auf einem Sideboard oder in einem Regal zu parken. Sofern man die Möglichkeit dazu hat.

 

Düsternis | Credit: Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu/ iStockphoto

Zu wenig Licht

Düsternis zerstört garantiert jede Atmosphäre. Die beste Lösung besteht darin, mehrere Lichtquellen im Raum zu verteilen, diese schaffen Tiefe und Struktur.

Autor: Gert Damberger, 06.10.2021