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Kai Pflaume hält nach seinem Marathon-Weltrekord bei „Wer weiß denn sowas?“ eine Guinness-Urkunde und einen Blumenstrauß im ARD-Studio in Hamburg.
Kai Pflaume präsentiert nach seinem Marathon im Hamburger TV-Studio stolz die Guinness-Weltrekordurkunde.
Kai Pflaume präsentiert nach seinem Marathon im Hamburger TV-Studio stolz die Guinness-Weltrekordurkunde.
Morris Mac Matzen/NDR/ARD

Kai Pflaume: Weltrekord beim Marathon live in „Wer weiß denn sowas?“

03.11.2026 um 11:29, Anna Kirschbaum
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Kai Pflaume hat beim Staffelauftakt von „Wer weiß denn sowas?“ live im Studio einen Lauf-Weltrekord aufgestellt. Ein Sportwissenschaftler warnt vor den Folgen.

Laufen, reden, Quizfragen stellen und das alles gleichzeitig: Kai Pflaume hat zum Start der 13. Staffel von „Wer weiß denn sowas?“ live im Ersten einen Marathon in Angriff genommen und dabei ohne Pause moderiert. Die Belohnung: ein Weltrekord für die längste Strecke, die je während einer Showmoderation gelaufen wurde.

Los ging es am 2. November 2026 um 18 Uhr. Am Dienstag präsentierte Pflaume dann stolz auf Instagram, was er sich erlaufen hatte: die gerahmte Urkunde von Guinness World Records.

​Kai Pflaumes Marathon im Hamburger Studio

Die ARD hatte die Latte hoch gelegt: 42,195 Kilometer lautete das Ziel. Und zwar nicht draußen, sondern im Studio in Hamburg, auf einer gerade einmal rund 30 Meter langen Strecke. Für die volle Distanz bedeutete das rund 1.400 Runden. Pflaume selbst stellte sich auf etwa sechs Stunden ein.

Eine Vertreterin von Guinness World Records schaute vor Ort genau hin, prominente Unterstützung gab es an der Strecke von Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring. Auch die Gäste waren hin und weg. Läuferin Alica Schmidt jubelte: „Du bist so krass!!“ Laura Philipp gratulierte mit „Du bist eine Maschine.“ Und Sabrina Mockenhaupt schrieb auf Instagram: „Super, ich hätte einen Drehwurm bekommen.“

​Das sagt der Experte zur Belastung

Doch nicht alle sind nur begeistert. Sportwissenschaftler Ingo Froböse spricht gegenüber BILD von einer enormen physiologischen und biomechanischen Herausforderung. Die ständige Kurvenlage gehe vor allem auf Sprunggelenke, Hüfte, Becken und Knie, der innere Meniskus werde dauerhaft verdreht und zusammengedrückt.

Pflaume hatte vorgesorgt: Ungefähr alle 30 Minuten wollte er die Richtung wechseln, um seine Knie zu schonen. Reicht nicht, meint Froböse. Das lindere das Problem nur, beseitige es aber nicht. Dazu komme, dass das Moderieren eine kontrollierte Atmung verhindere. Ab 1,5 bis 2 Stunden steige mit ermüdender Muskulatur außerdem das Verletzungsrisiko. Froböses Prognose: Pflaume wird noch einige Wochen nach dem Lauf an den Folgen leiden.

​„Wer weiß denn sowas?“ zum Nachsehen

Wer den Rekordlauf noch einmal miterleben will, findet die fortgesetzte Übertragung in der ARD Mediathek. Pflaume führt übrigens schon seit dem allerersten Tag durch die Quizshow: seit dem Start am 6. Juli 2015.

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