Buchtipp der Woche: Wiener Verschwörung von Bastian Zach
Inhalt
Vor der Polizeidirektion wird ein abgetrennter Kopf mit lateinischer Botschaft entdeckt. Rasch gerät die Stadt in Aufruhr. Polizeichef Marx beauftragt Hieronymus Holstein, der inzwischen als Detektiv arbeitet, und dessen Freund Franz mit den Ermittlungen. Doch bald fällt der Verdacht auf ihn selbst. Die Spur führt in die Welt der Fabrikarbeiter, zum Vermächtnis des Revolutionsjahres 1848 - und zu einer finsteren Verschwörung. Während Wien dem Festumzug zur Silberhochzeit des Kaiserpaares entgegenfiebert, droht eine Katastrophe historischen Ausmaßes.
Autor Bastian Zach
Bastian Zach wurde 1973 in Leoben geboren und verbrachte seine Jugend in Salzburg. Das Studium an der Graphischen zog ihn nach Wien, als selbstständiger Schriftsteller und Drehbuchautor (u.a. für ARD/ORF) lebt und arbeitet er seither in der Hauptstadt.
Geschichtswissen und Unterhaltung
"Wiener Verschwörung" ist der fünfte Roman der "Donaumelodien"-Reihe. 2020 wurde das Krimi-Debüt „Donaumelodien – Praterblut“ für den Leo-Perutz-Preis nominiert. Wiens morbider Flair ist es auch, der ihn zu seinen Kriminalromanen inspiriert, und seine Liebe, Historie mit Fiktion zu verweben, lässt das Wien um die Jahrhundertwende wieder lebendig werden.