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Thomas Stipsits als René Benko und Heino Ferch als dessen innerer Schatten im ORF-Film „Benko – Size Does Matter“.
Thomas Stipsits (rechts) verkörpert René Benko im Film „Benko – Size Does Matter“. Heino Ferch (links) spielt seinen inneren Schatten. Der Film feiert am 2. November 2026 auf ORF 1 Premiere.
Thomas Stipsits (rechts) verkörpert René Benko im Film „Benko – Size Does Matter“. Heino Ferch (links) spielt seinen inneren Schatten. Der Film feiert am 2. November 2026 auf ORF 1 Premiere.
ORF/UFA-Fiction/Hans Joachim Pfeiffer

Thomas Stipsits als René Benko: TV-Premiere auf ORF 1

02.11.2026 um 10:30, Stefanie Hermann
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Benko-Film mit Thomas Stipsits: „Benko – Size Does Matter“ zeigt Aufstieg und Absturz des Immobilienunternehmers, am 2. November um 20.15 Uhr auf ORF 1.

Monate nach der ersten Ankündigung ist es jetzt so weit: Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits ist in der Hauptrolle von „Benko – Size Does Matter“ zu sehen. Der fiktionale Spielfilm hat am 2. November 2026 um 20.15 Uhr auf ORF 1 seine TV-Premiere. Stipsits verkörpert darin den gestrauchelten Immobilieninvestor René Benko. Seine erste Reaktion auf die Anfrage war eine Gegenfrage: „Warum kommt man ausgerechnet auf mich?“

Die 88 Minuten spannen den Bogen vom Aufstieg des Unternehmers bis zum Zusammenbruch seines Immobilienimperiums.

​Thomas Stipsits über seine Benko-Rolle

Von der Anfrage war der Burgenländer zunächst eher verwundert als begeistert.

Öffentlich gemacht hat er die Rolle im Februar 2026 auf Facebook: „Jetzt ist es offiziell – ich bin Benko.“ Für den Kabarettisten, der bisher vor allem mit satirischen und humorvollen Rollen bekannt wurde, ist es ein ungewohnt ernster Stoff.

Eine Kopie des echten Benko wollte er bewusst nicht abliefern, die Figur soll interpretiert werden. „Dafür ist das Thema zu ernst, und es wurden auch genügend Existenzen ruiniert“, sagt Stipsits. An seiner Seite spielt Heino Ferch Benkos inneren Schatten, den nur Benko selbst sieht – mal Gewissen, mal Antreiber. Patricia Aulitzky ist als Nathalie Benko zu sehen, Harald Schrott und Renate Regel spielen ein Journalistenduo. Außerdem gehören Lisa Wagner und Alexander Wipprecht zum Cast.

​Vom Dokudrama zur Tragikomödie

Ursprünglich plante Regisseur Raymond Ley ein Dokudrama, während der Prozesse wurde daraus eine Tragikomödie. Das Drehbuch schrieb Ley mit seiner Frau Hannah Ley auf Basis der Recherchen für das Buch „Benkos Luftschloss“ von Margret Hucko und Martin Noé. Laut ORF-Film- und Serienchefin Andrea Bogad-Radatz wurden die Dreharbeiten von Beginn an juristisch begleitet, die Aussagen im Film seien belegbar.

Produziert hat UFA Fiction im Auftrag von NDR, SWR, RBB, ORF und SRF, gefördert von der nordmedia. Gedreht wurde ab Ende Jänner 2026 in Berlin, Potsdam, Hannover, Dortmund, Hamburg und Wien.

​Wo der Benko-Film noch zu sehen ist

Parallel zur ORF-Ausstrahlung zeigt auch die ARD den Film zur selben Uhrzeit, zudem steht er auf ORF ON bereit. Das Schweizer SRF folgt am darauffolgenden Dienstag zur Primetime.

Quellen und weiterführende Informationen

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