Steiermark: Praktikum einmal anders

Wer noch nicht genau weiß, wie es nach der Schule weitergehen soll, kann bei einem Praktikum viel über den Arbeitalltag lernen. Vier Schüler aus Graz wagen im Large Engines Competence Center den Blick in eine völlig fremde Welt. Wir haben sie dabei begleitet.
Autor: Elisabeth Stolzer, 22.08.2016 um 11:19 Uhr

Messtechniken vergleichen, High-Speed-Kameras auswerten, Abgasanalysen optimieren oder im Marketing mithelfen: In einem Praktikum erlebt man viele Dinge, die einem im Schulalltag wohl nicht begegnen. Umso spannender, wenn es sich dabei um einen Bereich handelt, der für ein späteres Studium in Frage kommt.

Auch die Praktikanten im Large Engines Competence Center (kurz: LEC GmbH) hatten zur Motorentechnik bislang kaum Bezug. Die Erfahrungen in Österreichs führender Forschungseinrichtung im Bereich der Verbrennungstechnologien für Großmotoren bietet ihnen daher eine willkommene Möglichkeit, in eine unbekannte Welt einzutauchen – und öffnet damit eine weitere Option für ihren möglichen Ausbildungs- bzw. Berufsweg.

Aber auch der Arbeitgeber profitiert: Andreas Wimmer, Geschäftsführer der LEC GmbH, erklärt: „Interesse für technische Berufe entsteht am ehesten dann, wenn man möglichst früh authentische Einblicke in den Arbeitsalltag erhält. Deshalb geben wir Schülerinnen und Schülern bei uns am LEC gerne diese Möglichkeit.“ Praktikanten werden übrigens immer wieder gesucht. Interessierte finden alle Infos unter: www.lec.at