Im Billigflieger von Wien nach Venedig

Ryanair-CEO Michael O’Leary stellte den Winterflugplan für Wien vor und versicherte, an den gewohnt niedrigen Preisen nichts zu ändern.

Autor: Gert Damberger, 14.09.2022 um 14:11 Uhr

Acht neue Strecken wird Ryanair im Winter 2022/23 vom Flughafen Schwechat aus anfliegen, kündigte Gründer und CEO Michael O‘Leary gestern bei einer Pressekonferenz in Wien an. Damit seien genau 70 Destinationen von Wien aus direkt erreichbar, rechnete der irische Unternehmer vor. 600 Flüge pro Woche werde die Billigfluglinie pro Woche abwickeln und dazu 17 Flugzeuge in Schwechat stationieren. Hunderte neue Arbeitsplätze würden in Wien geschaffen.

Ryanair-gründer O'Leary | Credit: LEONHARD FOEGER / REUTERS / picturedesk.com

„Wir sorgen für Wachstum“

Sein Unternehmen sei längst wieder im Aufwind, betonte O’Leary. Die Auslastung im heurigen Sommer sei höher gewesen als jene vor der Pandemie. Einen Seitenhieb auf die Konkurrenz konnte er sich nicht verkneifen: „Ryanair wird auch weiterhin für Wachstum sorgen und den Aufschwung des Tourismus in Österreich vorantreiben, selbst wenn die österreichische Regierung 300 Millionen Euro an Steuergeldern für staatliche Beihilfen an die Lufthansa-Tochter AUA verschwendet.“ Die Ticketpreise werde Ryanair trotz Energiekrise nicht anheben, denn man habe sich bis April 2023 ein großes Kontingent an günstigem Kerosin sichern können, versprach der Airline-Chef. Die neuen Ziele sind: Bremen, Kopenhagen, Helsinki und Manchester, sowie Sibiu, Tuzla, Genua und – der Touristenhotspot Venedig.