Leise Paradiese: Geheime Inselperlen
Inhalt
- Nosy Iranja, Madagaskar
- Koh Kood, Thailand
- Aitutaki, Cookinseln
- Anapai Beach, Neuseeland
- Carrapateira, Portugal
- Anse Marron, Seychellen
- Ameland, Niederlande
- Hiiumaa, Estland
- Baía do Sancho, Brasilien
Orangefarbene Sandstrände, weite Dünen, massive Granitfelsen - unterschiedlicher könnten nachfolgende Inselperlen gar nicht sein. Doch eines haben sie gemeinsam: sie alle sind nicht überlaufen und deshalb echte Insider-Tipps.
Nosy Iranja, Madagaskar
Das Band aus Sand
Die Doppelinsel vor der Nordwestküste Madagaskars ist ausschließlich per Boot zugänglich. Ihr markantestes Merkmal ist eine natürliche Sandbank, die bei Ebbe zwei Inseln miteinander verbindet, ein seltenes Küstenphänomen in einer Region, die bis heute kaum vom Tourismus geprägt ist.
Koh Kood, Thailand
Thailand ohne Trubel
Dichte Regenwälder, Wasserfälle und lange palmengesäumte Strände prägen das Bild von Koh Kood nahe der kambodschanischen Grenze im Osten Thailands. Große Hotelanlagen fehlen, der Tourismus ist gering, besonders im Vergleich zu bekannten Inseln im Süden Thailands.
Aitutaki, Cookinseln
Wo Wasser leuchtet
Die Lagune von Aitutaki zählt zu den farbintensivsten Gewässern der Südsee. Umgeben von Korallenriffen und kleinen Inseln ist sie ein zentrales Naturmerkmal der Cookinseln. Trotz wachsender Bekanntheit, trägt die abgeschiedene Lage dazu bei, dass der Besucherandrang überschaubar bleibt.
Anapai Beach, Neuseeland
Abseits der Pfade
Der Anapai Beach ist einer der abgelegeneren Strände im Abel-Tasman-Nationalpark an der Nordküste der Südinsel. Der orangefarbene Sand entsteht durch eisenhaltige Granite in der REgion. Da der Strand nur per Fußweg oder Kajak erreichbar ist, ist es selbst in der Hochsaison vergleichsweise ruhig.
Carrapateira, Portugal
Atlantik statt Animation
An der wilden Westalgarve gelegen, ist Carrapateira bekannt für lange Sandstrände, starke Brandung und offene Landschaften. Der Ort gilt als Rückzugsort für Naturliebhaber und Surfer und hat sich bis heute weitgehend dem Massentourismus entzogen. Ein deutlicher Kontrast zu den Hotspots im Süden Portugals.
Anse Marron, Seychellen
Verstecktes Juwel
Massive Granitfelsen schirmen Anse Marron von der übrigen Küste La Digues ab. Der Zugang ist nur zu Fuß oder per Boot möglich und wird in Begleitung von lokalen Guides empfohlen. Kleine Lagunen, glatte Felsformationen und fehlende Infrastruktur schützen die Bucht vor Besucherströmen.
Ameland, Niederlande
Nordsee pur
Weite Dünen, kilometerlange Strände und ein klar geregelter Umgang mit Natur prägen Ameland. Autoverkehr ist stark eingeschränkt, große Hotelanlagen fehlen. Trotz der Nähe zum Festland bleibt die Insel durch ihre Größe, den Nationalparkstatus des Wattenmeers und den Fokus auf Naturschutz entschleunigt.
Hiiumaa, Estland
Zwischen Wald und Meer
Kiefernwälder, flache Strände und alte Leuchttürme prägen Hiiumaa. Die Insel ist dünn besiedelt, großflächig naturbelassen und fern der klassischen Ostseerouten. Der Tourismus ist überschaubar, viele Küstenabschnitte bleiben selbst im Sommer nahezu menschenleer.
Baía do Sancho, Brasilien
Safe Space
Dieser abgelegene Strand ist Teil des Archipels Fernando de Noronha und unterliegt strengen Umweltauflagen. Der Zugang ist nur über steile Leitern und schmale Felsspalten oder per Boot möglich. Die täglichen Besucherzahlen sind begrenzt - ein Grund für die außergewöhnliche Wasserqualität und Vegetation.