Berlin, Hamburg, München: 3 Superstädte im Vergleich

In Deutschland hat man als Städte-Reisender die Qual der Wahl. Von Köln über Frankfurt bis zu Leipzig ist für jeden etwas dabei. Doch dessen ungeachtet verzeichnen München, Berlin und Hamburg von allen deutschen Metropolen die meisten Touristen. Welche Stadt für wen am besten geeignet ist.

Lässiges München

München ist weltweit bekannt für Bier, Bratwurst und natürlich das Oktoberfest, das vor den Zeiten von Social Distancing jeden Herbst Millionen von Besucher in die bayerische Hauptstadt lockte. Ein weiterer Touristenmagnet ist die Allianz Arena, das Heimatstadion des Fußballclubs FC Bayern. Doch auch abseits der Wies’n und dem Fußballrasen zieht München Besucher in Scharen an.

Am meisten beeindruckt selbstverständlich die Altstadt mit dem prächtigen Marienplatz und seinem neuen Rathaus, das Besondere an München sind jedoch die zahlreichen Grünflächen. Der Olympiapark, der Schlosspark und der Hofgarten sind nur drei der vielen Erholungsoasen, die die Stadt erblühen lassen. Der Englische Garten ist größer als der New Yorker Central Park und bietet mit dem Eisbach sogar eine Gelegenheit zum Surfen. Außerdem befindet sich dort der bekannte China-Turm, in dessen nächster Umgebung im Winter der Christkindlmarkt stattfindet. Wer viel Wert auf ein breites Freizeitangebot legt und während eines Städtetrips gerne mal im Grünen entspannt, ist in München richtig.

München bei Nacht | Credit: iStock.com/kanuman

Außergewöhnliches Berlin

Als Hauptstadt Deutschlands ist Berlin sowohl das politische, als auch kulturelle Zentrum des Landes. Zudem gibt es wohl nur wenige andere Städte mit ähnlich großer historischer Bedeutung; dass die Spuren der Geschichte noch überall in der Stadt zu sehen sind, macht sie zu einem der beliebtesten Reiseziele in ganz Europa. Doch auch die Gebäude der Moderne - wie etwa der Reichstag oder der Fernsehturm - sind beeindruckend. Zudem bietet Berlin mit seinen zahlreichen Einkaufscentern, etwa dem Kaufhaus des Westens, auch für Regentage genug zu tun und zu sehen.

Abgesehen von seiner politischen und kulturellen Relevanz gilt Berlin vor allem als Hochburg für Hipster. Kunst wird dort großgeschrieben, egal, ob in Form von Graffiti, Poetry Slams oder Tattoos. Weil viele große Plattenlabel in der Stadt beheimatet sind, gibt es außerdem eine breitgefächerte Musikszene. Jene, die gerne auf den Spuren der Vergangenheit wandeln und sich an ein bisschen Unordnung nicht stören, sollten Berlin ansteuern.

Berlin von der Spree aus gesehen bei Sonnenuntergang | Credit: iStock.com/elxeneize

Wunderschönes Hamburg

Die Hansestadt Hamburg genießt zweifelsohne einen ausgezeichneten Ruf. Als Musical-Stadt zieht sie Menschen aus aller Welt an. Dass Musik in der Stadt eine große Rolle spielt, ist auch schon von weitem zu sehen: Die Elbphilharmonie, die abgesehen von einem Hotel und Privatwohnungen eine der größten Konzerthallen beheimatet, zählt inzwischen zu den Wahrzeichen der Stadt und bietet bei Nacht einen spektakulären Anblick.

Das ist jedoch nicht das einzige Fotomotiv in Hamburg, denn mit seiner Vielzahl an wunderschönen Kirchen, der außergewöhnlichen Speicherstadt und dem riesigen Hafen bringt Hamburg jeden zum Staunen. Der Hafen lädt zum stundenlangen Flanieren ein, die Wege sind gesäumt von Restaurants, die maritime Spezialitäten servieren, und von wo aus man die einlaufenden Schiffe im Hafen genießt. Auch in der Innenstadt schaffen Kanäle ein stimmungsvolles Ambiente. Pizza-Essen auf einer Terrasse, die über dem Wasser schwebt? Hamburg macht es möglich! Genießern, die etwas für die schönen Dinge im Leben übrighaben, ist Hamburg wärmstens zu empfehlen.

Die Speicherstadt in Hamburg | Credit: iStock.com/malexeum

Zur Autorin

Ihre Faszination für andere Länder, Pop-Kultur und Menschen lässt Passion Author Melanie Falkensteiner immer wieder neue, spannende Entdeckungen machen. Ihre Tipps und Empfehlungen teilt die Studentin aus Klagenfurt auf www.weekend.at.

Umfrage

Deutschlands Superstädte - Umfrage

Schritt №559411

Meine Lieblingsstadt in Deutschland ist ...

Autor: Melanie Falkensteiner, 13.11.2021