"Vikings"-Star Alexander Ludwig ist zurück

Mit seiner Rolle als Bjorn Lothbrock brachte der Kanadier Alexander Ludwig sieben Jahre lang in der mehrfach preisgekrönten Serie „Vikings“ die Bildschirme zum Glühen. Von 2013 bis 2020 schwang er die Schwerter, setzte sich im Kampf gegen Feinde durch und versetzte trotz aller Härte die weibliche Fan-Gemeinde in Euphorie. Den Hype um die Wikinger, die bis dato als verstaubtes und eher weniger attraktives Thema galten, feuerte der gebürtige Kanadier zweifellos an. Woran Antonio Banderas im Flop „Der 13. Krieger“ scheiterte, meisterte Ludwig in kürzester Zeit.

Vom Serienhit zum Spiele-Highlight

Kein Wunder, dass der Hype auch auf andere Bereiche der Unterhaltungsbranche übersprang. Im Online Casino Mr Green etwa können User das Automatenspiel „Vikings Go Berzerk“ spielen und die Atmosphäre dieser Zeit unmittelbar erleben. Auf fünf Rollen müssen Krieger und Symbole in eine bestimmte Kombination gebracht werden, um den möglichen Gewinn zu ergattern. Hier findet man sogar einen offiziellen Slot zur Serie „Vikings“. Und selbst der zuletzt erschienene "Assassin's Creed"-Teil spielt in der Welt der Wikinger; desweiteren setzt die Variante „Asgard Warriors“ auf die Macht der Wikinger. Für alle, die auf der Suche nach der passenden Lektüre sind: Die siebenteilige Buchreihe „Die Wikinger“ aus dem Bastei Lübbe Verlag erzählt von dem Krieger Thorgrim, der im 9. Jahrhundert in Norwegen und Irland in ein mystisches Abenteuer gerät. Spannend die Frage, ob Alexander Ludwig mit seiner neuen Serie einen ähnlichen Trend auslösen kann!

Infos zur Serie „Heels“

Statt in den Kampf zieht Alexander Ludwig nun in den Ring ein. In der Wrestling-Serie „Heels“ kommt der Schauspieler groß heraus. Die acht Folgen umfassende erste Staffel erzählt die Geschichte von einer Gruppe Amateur-Wrestler, die in einer Kleinstadt den Traum vom großen Ruhm verfolgen. Die Rolle des ehrgeizigen Ace Spades übernimmt Ludwig, während Stephen Amell („Arrow“) in die Figur des Rivalen Jack schlüpft. Das Problem: Jack und Ace sind Brüder, die sich das Leben im Ring schwer machen.

Hinter der Serie stehen keine Unbekannten. Regie führte Peter Segal, der zuvor die Komödie „Der Spion von nebenan“, die RomCom „Holidate“ oder die Agenten-Parodie „Get Smart“ inszenierte. Für die Drehbücher zeichnet Michael Waldron verantwortlich. Er schrieb unter anderem Episoden für die kommende Marvel-Serie „Loki“ oder die für 2022 geplante Fortsetzung „Doctor Strange 2“.

Wrestling in Serie

Ob sich die Macher der Serie mit dem gewählten Thema einen Gefallen getan haben, werden die Quoten und Abrufzahlen zeigen. Ein vorbildliches Beispiel, das mit gleicher Thematik punktete, hatte Netflix mit „GLOW“ im Programm. In drei Staffeln kämpfte sich Ruth Wilder (Allison Brie) durch eine TV-Show, in der bunte Spandex-Anzüge dominierten und jede Menge Zickenkriege im Ring ausgetragen wurden. Wie stark die Fangemeinde ist, wurde deutlich, als die eigentlich bestätigte vierte Staffel kurzerhand abgesagt wurde, und Netflix sich einem gehörigen Shitstorm stellen musste. Ob es „Heels“ ähnliche Begeisterungsstürme auslöst, zeigt sich ab nach der Ausstrahlung der Serie auf Starzplay. Die Fans sollten sich am besten mächtig für Alexander Ludwig ins Zeug legen, denn die Bestätigung über eine zweite Staffel steht noch aus.

Autor: Weekend Online, 10.06.2021