9 von 10 Österreicher wissen, was sie im Bett wollen

Wenn es um ihr Sexualleben geht, haben die Österreicher klare Vorstellungen.
Autor: Cornelia Scheucher, 19.12.2022 um 15:59 Uhr

Von wegen prüde: Eine neue Studie der Dating-Plattform "ElitePartner" zeigt, dass die Österreicher nicht nur sehr viel Spaß am Sex haben, sondern auch genau wissen, was sie im Bett wollen. Laut der Umfrage kennen neun von zehn Österreicher ihre Vorlieben beim Liebesspiel. Von den 1.500 Befragten, darunter 389 Singles, gaben 68 Prozent an, beim Sex aufgeschlossen für Neues zu sein. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) legt außerdem einen großen Wert auf verschiedene Orts- und Stellungswechsel. Rund 36 Prozent stehen auf Sexspielzeug.

Kommunikation als Schlüssel zur Lust

Vor allem ist den meisten jedoch eine offene Kommunikation im Bett wichtig. 66 Prozent gaben an, klar zu kommunizieren, was ihnen gefällt und was nicht. Sieben von zehn Befragten meinen außerdem, sich beim Liebesspiel völlig fallen lassen zu können. 

"Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen mitzuteilen, trägt in der Regel maßgeblich zu einer erfüllten Sexualität bei. Voraussetzung dafür ist aber, zunächst die eigenen Bedürfnisse zu kennen ebenso wie die Bereitschaft, sich auf den Sexualpartner und seine oder ihre Wünsche einzulassen."

- ElitePartner-Psychologin Lisa Fischbach 

Die magische 30

Spannend: Die Studie zeigt, dass Österreicher in ihren 30er am aufgeschlossensten im Bett sind. Im Altersvergleich legen 30- bis 39-Jährige den meisten Wert darauf, Abwechslung ins Bett zu bringen (76 Prozent). 48 Prozent verwenden sehr gerne Toys! Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: 43 Prozent der Männer gaben an, im Bett dominant zu sein, bei den Frauen waren es nur 16 Prozent. Außerdem finden es Männer wichtiger, Neues (79 Prozent, Frauen: 58 Prozent) und mehr Stellungen (68 Prozent, Frauen: 40 Prozent) zu probieren.

Entdeckungsreise 

Nur insgesamt zehn Prozent der Teilnehmer gaben an, nicht so recht zu wissen, was ihnen beim Sex gefällt. Dieses Thema beschäftigt jedoch vor allem unter 30-Jährige. Jeder Fünfte zwischen 18 und 29 Jahren muss seine Vorlieben in Bezug auf Sex erst herausfinden.