Playboy-Umfrage: Blondinen nicht länger bevorzugt

Eine Umfrage zeigt: Vollbusige Blondinen und muskulöse Männer müssen neuen Schönheitsidealen weichen.
Autor: Cornelia Scheucher, 09.03.2022 um 16:46 Uhr

Ein Look à la Pamela Anderson oder ein Waschbrettbauch wie Brad Pitt? Solche körperlichen Vorlieben waren einmal, wie eine neue Umfrage des Playboy zeigt. 1003 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer wurden vom Magazin zum Thema "Schönheitsideale" befragt. Und die Antworten sprechen für sich.

Großer Busen? Kein Muss

Während große Brüste bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch als Männermagnet galten, gaben nur 16,7 Prozent der befragten Männer an, üppige Busen als ein Attribut weiblicher Schönheit zu sehen. Ähnliches gilt für eine blonde Mähne: Nur 10 Prozent der Männer finden blonde Haare besonders schön. Dunkelhaarige dürfen sich jedoch freuen, denn 14 Prozent gaben an, dunkles Haar zu bevorzugen. 

Bye, bye Muckis

Aber auch Muskelprotze müssen stark sein. Denn laut der Umfrage fühlen sich nur rund 11 Prozent der Frauen von großen Muskelbergen angesprochen. Generell gilt mittlerweile: Schönheitsideale lassen sich nicht mehr so klar und eindeutig benennen wie früher. Das sehen auch die Deutschen so: Rund 63 Prozent der Frauen und rund 35 Prozent der Männer wollen demnach auch in Medien vielfältige Körperformen (Übergewicht, Behinderung etc.) sehen. Und rund 73 Prozent aller Befragten stimmen dem Satz "Jeder Mensch ist schön" zu. 

Darauf kommt es an

Doch es gibt gewisse Attribute, die nach wie vor ihren Reiz haben. So sind "ausdrucksvolle Augen" (58,9 Prozent Männer, 66,2 Prozent Frauen), "stimmige Proportionen" (56,8 Prozent Männer, 46,2 Prozent Frauen) und "ein knackiger Po" (55,2 Prozent Männer, 27,3 Prozent Frauen) weiterhin äußerst beliebt. 

"Nein" zu schönen Menschen

Doch eine Überrepräsentanz von zu viel Schönheit in Film und Fernsehen wird dennoch von Frauen und Männern mehrheitlich abgelehnt. Der Grund? Die Gefahr des "gesellschaftlichen Schönheitswahns", der zu Erkrankungen wie Magersucht oder anderen psychischen Problemen führen kann. 

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