Jeder dritte Single datet nur Geimpfte oder Genesene

2G beim Date? Für viele Singles nicht nur willkommen, sondern essentiell. Laut einer aktuellen Studie der Dating-Plattform "Parship", bei der 436 Singles im Zeitraum zwischen 23. November und 2. Dezember befragt wurden, datet jeder dritte Single nur Geimpfte oder Genesene. Insbesondere ältere Singles ab 60 Jahren legen großen Wert auf ein "sicheres" Date: 53 Prozent der Befragten in dieser Altersspanne erkundigen sich vor einem ersten Treffen nach dem Impfstatus. 

Komplexeres Dating-Verhalten

Corona hat Dating definitiv nicht vereinfacht und zwischen Lockdown-Spaziergängen und Selbstisolation müssen sich viele Singles auch noch in ihrem sozialem Umfeld rechtfertigen, sobald sie einem Treffen einwilligen. Rund 13 Prozent der jungen Singles haben mit diesem Problem zu tun, weswegen vor allem männliche Alleinstehende (46 Prozent) die Hoffnung aufgegeben haben, in nächster Zeit eine potenzielle Partnerin zu finden. 

Wie geht es den Singles im vierten Lockdown?

Nichtsdestotrotz geht es den meisten Singles (72 Prozent) im mittlerweile vierten Lockdown sehr gut. 77 Prozent gaben an, dankbarer für ihre Gesundheit, Familie oder Arbeit geworden zu sein, 75 Prozent denken bei Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung an das Gemeinwohl. Doch eine Perspektive fehlt – 58 Prozent kämpfen mit der Tatsache, dass kein Ende in Sicht ist. Das schmälert auch die Hoffnung nach zwischenmenschlichen Beziehungen. 

Einsamkeit und psychische Probleme

Das zweite Jahr der Pandemie hat natürlich auch Spuren hinterlassen. In Zeiten von Social Distancing und Co., fällt es vielen (39 Prozent) schwer, wieder neue Leute kennenzulernen oder unbeschwert auf ein Date zu gehen. Außerdem fehl jedem zweitem Single der körperliche Kontakt mit Familie und Freunden. Jeder dritte Single leidet vermehrt unter Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen und 45 Prozent fühlen sich häufig sehr einsam. Um mit der Situation klarzukommen, brauchen 39 Prozent der Singles derzeit auch mehr Zeit für sich. 

Autor: Cornelia Scheucher, 10.12.2021