Piercings, Tattoos & Botox: Hot or not?

Wie sexy finden die österreichischen Singles Tattoos, Piercings und aufgeklebte Nägel? Eine aktuelle Studie liefert die Antwort.
Autor: Teresa Frank, 05.08.2022 um 10:18 Uhr

Die Möglichkeiten, sein Aussehen zu verändern, sind mehr als vielfältig. Die Spannweite reicht von künstlichen Nägeln, Extensions, aufgeklebten Wimpern bis hin zu Piercings, Tätowierungen und Botox. Doch welcher Körperschmuck gilt bei den Österreichern eigentlich als besonders attraktiv und anziehend? Eine aktuelle Studie der Online-Partneragentur „ElitePartner“ hat sich damit beschäftigt.

Österreicher stehen auf Peckerl

Auf Platz eins der Beliebtheitsskala liegen definitiv kleinere Tattoos, beispielsweise auf dem Fußgelenk oder der Schulter. 69 Prozent der Befragten finden diese sehr attraktiv. Nur für etwas über ein Drittel sind auch großflächigere Kunstwerke auf der Haut ansprechend. Etwa genau so viele Österreicher stehen auch auf Brustwarzen- oder Bauchnabel-Piercings. Metallschmuck im Intimbereich sieht rund ein Fünftel der Befragten gerne. Auch eine wallende Haarpracht ist bei den Singles beliebt – dabei darf auch gerne mit Extensions nachgeholfen werden. Den Körper mittels schönheitschirurgischer Eingriffe zu verändern, etwa mit Brustvergrößerungen oder Nasenkorrekturen, findet jeder Fünfte gut. Doch: Botox geht gar nicht! Nur etwa fünf Prozent der Partnersuchenden fühlen sich von dieser Art der Selbstoptimierung angezogen. 

Die Wahl des Bodytunings oder Körperschmucks sagt auch immer etwas über einen selbst aus, löst jedoch je nach Geschmack oder Lebensphase mehr oder weniger Anziehung aus.

- Lisa Fischbach, Psychologin

Unterschiedliche Geschmäcker

Besonders für Frauen sind kleine Tattoos reizvoll. Bei 43 Prozent der Damen dürfen die Peckerl auch gerne ein bisschen größer ausfallen: Sie finden es schön, wenn etwa der ganze Arm oder Hals bedeckt ist. Auch Männer finden diese Art von Körperkunst sehr anziehend, jedoch freuen sich nur 29 Prozent über ein größeres Tattoo. Wenig überraschend ist, dass Piercings im Bauchnabel oder an den Brustwarzen bei Männern wesentlich besser ankommen als bei Frauen. Drei von zehn Männern mögen außerdem künstliche Nägel oder Piercings im Intimbereich oder Gesicht. Mehr als ein Viertel der Frauen finden Nasen-, Zungen- oder Ohrenschmuck bei ihren potenziellen Partnern ansprechend. Schönheitschirurgische Eingriffe befürworten die Herren der Schöpfer mehr als die Damenwelt: So findet mehr als ein Fünftel (22%) der Männer diese attraktiv, bei den Frauen sind es im Vergleich 16 Prozent. Bei „Aufpolsterung“ im Gesicht sind sich die Geschlechter einig: Auf Botox stehen die wenigsten.

Generationen

Für Körperschmuck jeder Art können sich vor allem die unter 50-jährigen Singles begeistern. Die Altersgruppe von 30 bis 39 hat ein besonders Faible für Piercings – egal, ob am Körper, im Gesicht oder im Intimbereich. Bei den Singles zwischen 60 und 69 liegt im Vergleich zu den anderen Altersgruppen Permanent Make-Up am ersten Platz. „Der Wunsch nach Schönheit ist dem Menschen eigen und auch, sich in besonderer Weise zu schmücken, den Körper zu verzieren und bestimmte Bereiche zu betonen. Auf der einen Seite gibt es Bestrebungen, sich dem vorherrschenden Schönheitsideal anzugleichen, auf der anderen Seite, sich durch eine individuelle Ausdrucksweise davon zu unterscheiden. Die Wahl des Bodytunings oder Körperschmucks sagt auch immer etwas über einen selbst aus, löst jedoch je nach Geschmack oder Lebensphase mehr oder weniger Anziehung aus“, verrät ElitePArtner-Psychologin Lisa Fischbach.