Mit diesen 3 Tipps bleiben Sie fit im Kopf

Wenn die Konzentration flöten geht, sollte man ein paar Booster griffbereit haben. Ginkgo, Zink und Citicholin sind dabei die Zauberzutaten, die uns helfen, das volle Potenzial unserer Gehirnleistung auszuschöpfen.

Schnell & effizient

Citicholin ist eine spezielle Form des wasserlöslichen Nährstoffs Cholin, den der Körper in geringen Mengen selbst herstellen kann und der in vielen Lebensmitteln wie Rindfleisch, Eiern und Lachs enthalten ist. Der Stoff, aus dem das Gedächtnis quasi gemacht ist, muss keine langwierigen Umwandlungsprozesse durchlaufen, sondern gelangt direkt ins Gehirn und ist daher besonders effizient. Will man seinem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge helfen, kann man zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. 

Turbo zünden

Ab dem 25. Lebensjahr lässt unser Erinnerungsvermögen unweigerlich nach. Mit einigen Tipps und Tricks kann man diesen Prozess zwar nicht verhindern, sehr wohl aber hinauszögern. Ein weiteres Helferlein der Natur, das unseren Gehirnzellen Antrieb verleiht, ist Ginkgo. In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Blätter und Samen dieses Baums schon seit 2.000 Jahren bei Asthma, Bronchitis, Nierenproblemen und Senilität verwendet. Vor allem die aus den Blättern gewonnenen sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und können die Nervenzellen vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Sie fördern die Durchblutung und stärken jene Botenstoffe, die im Hirn das Lernen und Konzentrieren positiv beeinflussen.

Allroundtalent

Zink ist ein wahres Wundermittel, das für viele Funktionen in unserem Körper eine wichtige Rolle spielt. So auch beim Gehirnstoffwechsel. Zinkmangel kann schon beim Ungeborenen im Mutterleib Entwicklungsstörungen des Gehirns verursachen; bei Erwachsenen löst ein Defizit Unruhe und Reizbarkeit aus, oder auch Lethargie, Stimmungsschwankungen bis hin zu schwerwiegenden Depressionen. Das Zink-Depot sollte daher stets gut gefüllt sein. Doch Achtung: Zink ist nicht gleich Zink. Während Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Nüssen, Getreide, Tee & Kaffee nur zu 15 % verwertet wird, holt der Körper aus tierischen Zink-Lieferungen (Fleisch, Fisch, Austern, Eier, Milchprodukte) doppelt so viel heraus. Austern haben übrigens mit 86 Milligramm pro 100 Gramm den höchsten Zinkanteil unter allen Lebensmitteln.

Gut fürs Gehirn | Credit: iStock.com/Boris Jovanovic

Brainfood

  • Apfel: Der Apfel wirk durch seinen Wirkstoff Quercetin vorbeugend bei Alzheimer, Demenz und allgemeiner Gedächtnisschwäche, die Fructose steigert die Konzentrationsfähigkeit.
  • Avocado: Prall gefüllt mit Vitaminen (B1, B6, E), Folsäure, Magnesium, Eisen und Lecithin schützen Avocados unsere Gehirnzellen vor einem frühzeitigen Ableben.
  • Dunkle Schokolade: Die im Kakao enthaltenen Flavanole stärken den Blutdruck, die Nerven und verbessern die geistigen Fähigkeiten.
  • Grüner Tee: Der Wirkstoff EGCG ist das Zaubermittel gegen viele Wehwechen, so auch gegen Gedächtnisverlust und Nervenschäden.
  • Heidelbeeren: Die in der blauen Beere enthaltenen Flavonoide stimulieren die Gehirnareale, die fürs Lernen, für die motorischen Fähigkeiten und die Vorstellungskraft sind.
  • Walnüsse: Die Omega-3-Lieferanten sind gut gegen Nervosität und Konzentrationsmangel.
Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 20.10.2020