Der schönste Gastgarten in Oberösterreich

Es gibt nichts Schöneres als unter freiem Himmel zu speisen oder auch einfach nur einen Drink oder einen Kaffee zu genießen. Der perfekte Gastgarten für dieses Vorhaben besticht durch einen großartigen Ausblick, einer Auswahl an regionalen Schmankerln und einem guten Wein-, Bier- und Mostsortiment. Wir ersparen Ihnen die Qual der Wahl, hier sind die schönsten Gastgärten im Land.

Hochsteinalm, Traunkirchen

Der Ausflugsgasthof der Familie Ammering liegt über 900 Meter hoch über dem Traunsee. Angereist wird ausschließlich zu Fuß, die Forststraße ist aber gut ausgebaut und kann sogar mit einem Kinderwagen bewältigt werden. Belohnt wird man für seine Mühen mit einem großartigen Panorama, das vom Höllengebirge über satte Almwiesen bis hin zum Toten Gebirge reicht. Auf der Speisekarte stehen deftige Schmankerl wie Schweinsbratl in der Rein und Pofesen. Der Gasthof ist nicht nur für seine gute Küche bekannt, eine der Attraktionen ist ein Streichelzoo, bei dem Alpakas und andere tierische Gesellen hinter dem Ohr gekrault werden können. Prächtig anzuschauen sind auch die Criollos, die Arbeitspferde der Gauchos, die Jakobsschafe und die Stachelschweine.

Fischerhäusl, Linz

Mit Blick auf die Donau, so lassen sich die Linzer gerne abends ihren Fisch schmecken. Und der steht im Fischerhäusl in Alturfahr im Mittelpunkt der Speisekarte. So werden heuer u.a. Seesaibling mit schwarzem Reis oder klare Fischsuppe vom Stör serviert. Wer nicht speisen will, kann im Lounge-Bereich in einem Liegestuhl Platz nehmen. Bei einem kühlen Drink kann man den Gedanken an die alten Fährmänner und ihre sagenhaften Geschichten über die Donau nachhängen.

Loryhof, Wippenham

Ein Bio-Bauernhof mit angeschlossenem Mostheurigen, so lässt sich der Loryhof unweit von Gurten am besten beschreiben. Woher der kuriose Hofname genau stammt, kann keiner mehr so genau sagen. Vermutlich stammt er aber aus der Zeit der Römer, war das Anwesen doch früher ein befestigter Stützpunkt. Am Loryhof legt die Familie Zeilinger viel Wert auf Nachhaltigkeit - selbst die Energie für den Hof kommt vom eigenen Land. Neben einer Rast im lauschigen Gastgarten, kann der hof-eigene Honig verkostet werden. Im Juni lautet das kulinarische Motto übrigens: Muscheln, Fisch und Pasta.

Restaurant Bootshaus, Traunkirchen

Im Seenhotel „Das Traunsee“ serviert man lukullische Köstlichkeiten im Restaurant "Bootshaus", das für seine Haubeküche schon mehrfach ausgezeichnet wurde, leichte Sommerküche gibt's im Restaurant "SeeSide". Das Haus besticht mit direkt am See gelegenen sonnigen Gastgärten und einem Lounge-Bereich direkt unter der Terrasse am Steg. In früheren Zeiten stand an dieser Stelle ein Kloster, das von den dort ansässigen Jesuiten u.a. als Bierbrauerei genutzt wurde. Später wurde das Gebäude in die sogenannte Riedl-Villa umgebaut, auf deren Grundmauern teilweise das heutige Hotel und Restaurant stehen. Haubenkoch Lukas Nagl serviert dort traditionelle Gerichte, die aber nach modernen Werten aufgebaut sind – wie etwa einem großen Anteil an regionalen Zutaten.

Druckerhof, Schörfling

Ein herrlicher Blick über den Attersee erschließt sich von der Terrasse des Gasthofs der Familie Windhager. Der Panoramagasthof trägt diesen Titel zu Recht, der Blick über weite Teile des Sees ist wirklich atemberaubend. Serviert werden österreichische Spezialitäten, aber auch Vegetarier und die Liebhaber bäuerlicher Küche kommen auf ihre Kosten. Wer sich von dem Ausblick losreißen kann, sollte eine Wanderung im Naturschutzgebiet Egelsee unternehmen – für die Kleinen gibt es einen Märchenweg.

Spitzvilla, Traunkirchen

Direkt am Ufer des Traunsees erstreckt sich, neben einer historischen Villa, einer der schönsten Gastgärten im Land. Das Anwesen gehörte früher Karl Rudolf Freiherr von Slatin, ein Vertrauter der englischen Königin Viktoria. Auf der Terrasse, die heute als Gastgarten dient, empfing „Slatin Pascha“ zahlreiche Berühmtheiten, darunter Kaiser Franz Josef und der englische König Eduard VII. Heute ist das prächtige Gebäude im Besitz des Landes Oberösterreich.

Autor: Gerlinde Vierziger, 01.06.2015