Sonnenschutz: Tipps gegen UV-Strahlen
Die Sonne fühlt sich leicht an, aber ihre Wirkung ist es nicht. UV-Strahlung trifft die Haut sofort, auch wenn man sie weder sieht noch spürt. Und sie ist immer da: Bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen dringen selbst durch Wolken!
Mehr als nur Sonnenbrand
In Österreich wird das Thema immer relevanter: Laut Gesundheitsdaten von Statistik Austria erkranken jährlich mehr als 5.000 Menschen an Hautkrebs. Ein Großteil davon hängt mit UV-Belastung zusammen. Dabei geht es nicht nur um den klassischen Sonnenbrand. UVA-Strahlen wirken tiefer in der Haut und beschleunigen die Hautalterung oft unbemerkt. Am intensivsten ist die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr. Ein einfacher Trick: Ist der eigene Schatten kürzer als man selbst, ist Schutz angesagt! Gerade bei Ausflügen oder am Wasser wird das schnell unterschätzt.
Gut geschützt
Sonnenschutz funktioniert am besten als Kombination: Sonnencreme, Kleidung, Kapperl, Sonnenbrille und Pausen im Schatten. Besonders bei Kindern kann man nicht genügend vorsichtig sein, denn ihre Haut ist empfindlicher und reagiert schneller. Typische „Vergesser-Zonen“ sind Ohren, Nacken und Fußrücken. Ein häufiger Fehler ist die Menge, viele verwenden zu wenig. Dermatologen empfehlen rund zwei Milli- gramm Creme pro Quadratzentimeter Haut. Das entspricht in etwa einer Handvoll (30 bis 40 ml) für den ganzen Körper eines Erwachsenen. Wichtig außerdem: regelmäßig nachcremen, vor allem nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen.