5 Dinge, die passieren, wenn Sie 2 Wochen keinen Alkohol trinken

Sie gehen jedes Wochenende feiern und genehmigen sich auch unter der Woche gern mal ein Bierchen oder ein Glas Wein? Wir erinnern Sie zwar nur ungern daran: Aber regelmäßiger

Alkoholkonsum

kann schwerwiegende Folgen auf Ihren Körper haben. Wer es jedoch schafft, nur zwei Wochen lang abstinent zu bleiben, der tut seiner Gesundheit bereits etwas Gutes. Wir verraten 5 Dinge, die passieren, wenn Sie ab jetzt keinen Alkohol mehr trinken:

1. Sie nehmen ab

Dass man von Alkohol zunimmt, ist leider mehr als bloß ein fieses Gerücht.

Und das liegt nicht nur an den versteckten Kalorien in den Spirituosen

. Alkohol fördert Heißhungerattacken – vor allem auf fettiges Essen. Dass man sich nach einer durchzechten Nacht nur zu oft bei der Wüsterlbude oder im Fast-Food-Laden wiederfindet, hat aber auch einen anderen Grund:Forscher der "Obesity Society" haben herausgefunden, dass das alkoholisierte Hirn verstärkt Aromen wahrnimmt. Der Duft von Bratwurst, Burger & Co. ist im angetrunkenen Zustand also umso verlockender.

2. Sie schlafen besser

In Maßen konsumiert, macht Alkohol müde. Doch je nach der Menge, die Sie zu sich nehmen, nimmt die Schlafqualität ab. Wissenschafter der "Wake Forest University" haben gezeigt, dass die Tiefschlafphasen durch Alkoholkonsum abnehmen – wodurch sich der Körper weniger gut erholen kann. Je nachdem wie viel und wie lange Sie trinken, braucht es seine Zeit, bis sich Ihr Schlaf wieder normalisiert hat.

3. Keine peinlichen Aktionen mehr

Es ist kein Geheimnis, dass betrunkene Menschen zu geringer Selbstbeherrschung tendieren. Forscher erklären dieses Phänomen wie folgt: Der Teil für Risikobereitschaft im Gehirn schraubt seine Leistung herunter, während das Belohnungszentrum aktiver wird.

Wer unnötige Fressattacken, Trunkenheit am Steuer, unüberlegte One-Night-Stands sowie besoffene Anrufe bei der Ex-Freundin oder beim Ex vermeiden will, tut also besser daran, dem Alkohol (zumindest für eine Weile) zu entsagen.

4. Sie sind entspannter

Vielleicht haben Sie es auch schon bemerkt, aber: Seine Probleme in Alkohol zu ertränken funktioniert nicht! Forscher haben herausgefunden, dass Alkohol als Lösung für Stress absolut ungeeignet ist. Ganz im Gegenteil: Alkohol fördert Stress nur noch und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit, noch mehr zu trinken. Abhängigkeit und Depressionen können die Folge sein. Wer aufs Frustsaufen verzichtet, lebt also auf Dauer entspannter.

5. Das Immunsystem wird gestärkt

Abstinenz senkt nicht nur das Verletzungsrisiko. Wer es mit dem Trinken übertreibt, ist anfälliger für Krankheiten. Eine Studie der "Loyola University Chicago" hat belegt, dass starker Alkoholkonsum die Anzahl der weißen Blutkörperchen verringert, die normalerweise gegen Bakterien und Verunreinigungen in der Blutbahn vorgehen und zur Wundheilung beitragen. Trinken erhöht das Risiko für Entzündungen, Infektionen und frühzeitigen Tod. Wer wenig trinkt, wird demzufolge auch weniger oft krank.

Autor: Elisabeth Spitzer , 14.03.2018