5 Dinge, die beim Schneeschuhwandern beachtet werden sollten

Der tief verschneite Wald liegt vor einem, frischer Pulverschnee, der in der Sonne glitzert, knirscht unter den Füßen und die kühle Luft umstreift das Gesicht. Auf Schneeschuhwanderungen erlebt man den Winter besonders intensiv – keine Hektik, kein Trubel, nur die Natur in ihrer schönsten Form. Aber: Auch beim Wandern mit Schneeschuhen muss einiges bedacht werden.

1.) Nicht übertreiben

Eines darf nicht vergessen werden: Das Wandern im Schnee ist viel anstrengender. Am Anfang sollte also nicht übertrieben werden, oftmals reichen schon zwei Stunden aus, um sich einerseits an die Schuhe, andererseits an die Bewegung zu gewöhnen.

2.) Aller Anfang ist leicht

Schneeschuhwandern an sich ist nicht schwer, trotzdem gibt es einige Techniken, die es erleichtern. Geführte Schneeschuhtouren eignen sich also perfekt für Anfänger. Experten erklären die Dos und Don'ts, man lernt Gleichgesinnte kennen (und findet vielleicht neue Bergfreunde) und man erfährt, wie man sich richtig im freien Gelände verhält.

3.) Die richtige Ausrüstung

Übrigens, wo wir gerade bei Gelände sind: Beim Schneeschuhwandern begibt man sich oft in freies Gelände – eine Lawinenschaufel sowie ein - suchgerät sind deswegen unabkömmlich. Kleidungstechnisch gilt: Wasserdicht, aber nicht zu warm angezogen sein, schließlich kommt man ordentlich ins Schwitzen. Für den Gipfel sollte eine dickere Jacke mitgenommen werden. Festes und wasserdichtes Schuhwerk mit einem guten Profil ist ein Muss. Je größer der Schneeschuh ist, desto weniger sinkt man im Tiefschnee ein. Im steileren Gelände sind kleinere Schneeschuhe besser. Auch wichtig: passende Stöcke.

4.) Respekt vor der Natur

Begibt man sich ins Winterwunderland ist die Chance hoch, einen Vertreter der "Big Five der Alpen", also Steinbock, Gams, Steinadler, Murmeltier oder Bartgeier, anzutreffen. Aber prinzipiell sollten Gebiete, in denen sich Wildtiere befinden, gemieden werden. Das gilt vor allem für Zonen, in denen Wildtierfütterungen abgehalten werden. Im Winter brauchen die Tiere noch mehr Energie, um voranzukommen, sie sollten also nicht gestört oder erschreckt werden.

5.) Kenntnisse über Lawinen und Co.

Egal, ob beim Schifahren oder Schneeschuhwandern: Bewegt man sich abseits von Pisten ist die Lawinengefahr ein ständiger Begleiter. Demtentsprechend ist es wichtig zu wissen, wie man sich im freien Gelände verhalten sollte, um keine Lawine auszulösen oder, im schlimmsten Fall, richtig zu reagieren. Workshops und Kurse können helfen. Auch immer wichtig: Vor einer Wanderung die Lawinenlage checken, beispielsweise unter lawine-steiermark.com

Autor: Cornelia Scheucher, 09.12.2020