Wie man seine Lieblingsjeans richtig wäscht

Studien zufolge tragen Menschen weltweit durchschnittlich an 3,5 Tagen pro Woche Jeans. Im Schnitt hat jeder acht Stück im Kleiderschrank hängen. Einst Arbeitshose in den Minen und auf den Farmen in den USA, sind sie zum bürotauglichen Basis-Outfit geworden, das sich vielfältig kombinieren lässt.

Wer beim Waschen seiner Jeans die folgenden Tipps beherzigt, genießt lange Zeit höchsten Tragekomfort.

Waschen? Nicht zu oft

Es gibt kaum ein Kleidungsstück, das mehr verzeiht als Jeans, vor allem, wenn sie aus reiner Baumwolle gefertigt sind. Wer sie über Nacht an der frischen Luft auslüftet, kann es sich theoretisch sogar erlauben, sie nur alle paar Wochen in die Maschine zu stecken. Grundsätzlich gilt: Je dunkler die Jeans, desto seltener sollte man sie waschen – für bestmöglichen Erhalt der Waschung.

Die Temperatur

30 Grad sind ausreichend! Haben die Jeans zusätzlich Elasthan-Anteil, ist das sogar unerlässlich, um das Gewebe zu schonen. Bei leichten Flecken sind auch 40 Grad drinnen. 60 Grad nur bei reinen Baumwoll-Jeans, und nur im Notfall – sprich, bei starker Verschmutzung. Jene halten beim Schleudern 1.200 Umdrehungen gut stand. Modelle mit Elasthan-Anteil dagegen maximal 1.000. Wichtig: Reißverschluss und Knöpfe vor dem Waschen schließen und die Hose auf links drehen.

Die Pflege

Vollwaschmittel und Weichspüler sind tabu. Stattdessen auf Feinwaschmittel oder Color Waschmittel setzen. So bleibt die gewünschte Waschung lange erhalten, die Textilien werden geschont. Nach dem Waschgang die Jeans liegend trocknen – am besten an der frischen Luft und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Für den Trockner sind sie dagegen weniger geeignet. Eiserne Fans würden sie nie im Leben bügeln und tun gut daran. Glatt streichen reicht völlig.

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Autor: Ute Daniela Rossbacher, 08.04.2021