Sonnenschutz-Quiz: Gesund braun werden

Die Begriffe LSF, Nanopartikel und Breitband-Spektrum verursachen Ihnen keine Kopfschmerzen? Dann machen Sie mit und beantworten Sie diese Fragen - die Auflösung finden Sie ganz unten! Übrigens: Manchmal sind mehrere Antworten richtig.

Das Quiz

1. Wird man trotz Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor braun?

a. Nein, mit Sonnencreme auf der Haut tut sich nix.

b.  Ja. Auch mit Sonnencreme wird man braun, dauert nur länger.

c.  Sonnencreme macht die Haut empfindlicher. Wenn man sie dann mal weglässt, wird man noch schneller braun.

 

2. Die Formel für den Aufenthalt in der Sonne mit Sonnenschutzmittel lautet

a. Man kann solange in der Sonne bleiben wie im Lichtschutzfaktor angegeben: mit  LSF 30 also 30 Minuten.

b. Man kann 30 mal so lange in der Sonne bleiben wie ohne Schutz. Also statt z.B. 10 Minuten bis zum Sonnenbrand 300 Minuten.

c. Der LSF hat mit der Schutzdauer nichts zu tun, er gibt nur die Menge an schützenden Inhaltsstoffen an.

Zwei junge Frauen am Strand

3. Verlängert Nachcremen den Schutz?

a. Nein, man kann auch mit Nachcremen nicht länger bräunen, ohne Sonnenschäden zu riskieren.

b. Man muss schon vorher nachcremen, damit der Schutz nach Schwitzen oder Abtrocknen aufrecht bleibt.

c. Ja, man kann dann nochmal so lang in der Sonne bleiben.

 

4. Auch hinter Glas, z.B. im Auto, wird man braun.

a. Man wird durch Glas hindurch nicht braun, aber die UVA-Strahlen schädigen die Haut dennoch.

b. Glas hält schädliche Strahlung ab, braun wird man trotzdem.

c. Hinter Glas ist man geschützt, wird aber auch nicht braun.

Junge Frau am Lenkrad eines Autos

5. Mit Vorbräunen im Solarium kann man Sonnenallergie verhindern - stimmt's?

a. Nur ein hoher Lichtschutzfaktor hilft gegen Sonnenallergie.

b. Im Solarium baut die Haut zwar Bräune, aber keine Schutzwirkung auf.

c. Selbstbräuner sind unbedenklicher als Solarium, schützen aber auch nicht vor Sonnenallergie.

 

6. Was unterscheidet mineralische Sonnenschutz-Filter von chemischen?

a. Sie absorbieren die UV-Strahlung nicht, sondern reflektieren das einfallende Sonnenlicht.

b. Mineralische Sonnenschutzfilter werden vor allem für Kinder empfohlen.

c. Sie enthalten wertvolle Mineralien und keine Chemie.

 

7. Wofür steht die Bezeichnung Breitband-Spektrum Schutz?

a. Sie garantiert ein Sonnenschutzmittel mit Schutz auch gegen UVB Strahlen.

b. Damit kann man sowohl in der Sonne liegen als auch Sport treiben oder schwimmen.

c. … ist ein anderer Name für Sunblocker.

Junge Mutter am Strand mit Kind

8. Sonnenschutzmittel können ein Problem für die Umwelt sein...

a. Ja, bestimmte Inhaltsstoffe tragen zur Korallenbleiche in den Meeren bei.

b. Ja, wasserunlösliche Stoffe werden nur schwer abgebaut und reichern sich in Organismen und an Oberflächen an.

c. Ja, weil die meisten in Kunststoffflaschen- oder tuben verkauft werden, die früher oder später als Mikroplastik freigesetzt werden.

 

9. Was hilft, wenn man sich einen leichten (!) Sonnenbrand geholt hat?

a. Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen gegen die Schmerzen.

b. Abtupfen mit Apfelessig.

c. Kühlende Umschläge mit Topfen, kaltem grünen Tee oder Wasser.

Dekolletee einer Frau mit leichtem Sonnenbrand

10. Textilien werden nach UPF kategorisiert. Ein weißes T-Shirt hat …

a. … keinen UPF (UV-Protection Factor).

b. … einen UPF von 10 – lässt also ein Zehntel UV-Strahlung durch.

c. … in nassem oder gedehntem Zustand oder bei eng anliegender Kleidung einen UPF unter 10.

Und hier die richtigen Antworten:

1 b, 2 b, 3 a + b, 4 a, 5 a + c, 6 a +b, 7 a, 8 a + b + c, 9 a + c, 10 b + c

Autor: Andrea Schröder, 22.06.2021