11 Tipps: Dos and Don'ts für die Weihnachtsfeier
1. Teilnahme
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, die Einladung zur betrieblichen Weihnachtsfeier anzunehmen. Wer nicht erscheint, sollte gute Gründe dafür haben und frühzeitig bzw. höflich absagen.
2. Pünktlichkeit
Oberstes Gebot bei Betriebsfeiern, vor allem wenn sie mit einem Firmenessen eröffnet werden - pünktlich erscheinen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, später zu kommen, im Vorfeld Bescheid geben und gut begründen.
3. Dresscode
Ist man unsicher, im Vorfeld der Weihnachtsfeier abklären, ob entsprechende Abendgarderobe erwartet wird.
4. Manieren
Auch wenn die Party noch so fröhlich und ausgelassen ist, gelten beim Essen und Trinken die klassischen Benimm-Regeln. Das heißt: kein Drängeln am Büffet, nicht maßlos essen und trinken, Serviette auf den Schoß etc.
5. Hierarchie
Die Stimmung ist gelöst, der Chef ist es auch - nichtsdestotrotz bleibt die Firmen-Hierarchie auch außerhalb des Betriebs bestehen. Plumpe Vertraulichkeiten oder Vorgesetzte duzen sind tabu. Wird einem von einem höherrangigen Kollegen das Du-Wort angeboten, zur Sicherheit noch den nächsten Arbeitstag abwarten, ob dieses Angebot immer noch gilt oder nur aus der Weinseligkeit heraus gemacht und hinterher wieder vergessen wurde. Das gilt auch für Themen. Gehaltsgespräche haben bei Weihnachtsfeiern keinen Platz.
6. Alkohol
Bei allem Spaß nicht vergessen, dass es auch einen Tag danach gibt. Daher seine Grenzen einhalten - das gilt besonders für Betriebsfeiern, um Fettnäppchen, Entgleisungen oder unpassende Auftritte zu vermeiden.
7. Small Talk
Eine Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit, zu einer besseren Verständigung zu finden. Schwerwiegende oder negative Themen bzw. zu Persönliches besser vermeiden. Abfällige Aussagen über das Essen, die Kollegen oder Vorgesetzte sind ebenfalls nicht angebracht.
8. Kontakt
Die Gewohnheit, sich mit seinen lieb gewordenen Kollegen grüppchenweise abzuschotten, sollte im Rahmen von Firmenfeiern durchbrochen werden. Stattdessen zur Abwechslung das Gespräch mit jenen suchen, mit denen man nur selten zu tun hat. Dadurch können nebenbei auch neue wertvolle Netzwerke entstehen.
9. Auftritt - Abgang
Beim Eintreffen Vorgesetzte persönlich begrüßen, sich ebenso verabschieden und sich für den Abend bedanken.
10. Zeitfrage
Wie lange bleibt man bei einer Weihnachtsfeier, um nicht unhöflich zu erscheinen oder zu sehr aufzufallen? Das ist von Firmenkultur zu Firmenkultur verschieden. Sich an Kollegen, mit denen man sich gut versteht, zu orientieren, ist nie verkehrt. Gegen Mitternacht die Party zu verlassen ist ein guter Kompromiss, vor allem wenn am nächsten Tag gearbeitet wird.
11. Image-Pflege
Immer dran denken: So schön die Weihnachtsfeier ist, es gibt einen Tag und ein Büro-Leben danach. Ein nachhaltiger Eindruck ist da schwer zu korrigieren. Vor diesem Hintergrund die Mitte zwischen Vergnügen und Pflicht finden. Dann kann nicht viel schief gehen!