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Ein Kuvert mit mehreren Bargeld-Scheinen von10 bis 100 Euro.
Die Nationalbank empfiehlt für den Notfall rund 100 Euro zuhause zu haben.
Die Nationalbank empfiehlt für den Notfall rund 100 Euro zuhause zu haben.
Markus Spiske / Unsplash

Krise: So viel Bargeld sollten Sie zuhause haben

02.03.2023 um 06:48, Stefanie Hermann
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Blackout, Schlüsseldienst oder familiärer Notfall: Auch wer sonst auf Kartenzahlung schwört, sollte für den Krisenfall Bargeld zuhause haben.

Kredit- oder Bankomartkarte, Smartphone oder -watch: Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen nimmt weiter zu. Rund 82 Prozent der Österreicher zücken an der Kasse mittlerweile zumindest gelegentlich die Karte. Und nicht mal mehr jeder zweite Österreicher gibt Bargeld als bevorzugtes Zahlungsmittel an.

Kein Bargeld, keine gute Idee

Dazu kommmt:  Auch als Notgroschen verliert Bargeld seine Bedeutung. Ein Drittel der Österreicher hat kein Bargeld mehr zuhause. Keine gute Idee, warnt jetzt die Österreichische Nationalbank (OeNB). Im Falle eines Blackouts sind selbstverständlich auch alle elektronischen Zahlungsmittel betroffen. Last Minute Lebensmittel einkaufen? Ohne Bargeld bei Blackout Fehlanzeige.

Bargeld ist das einzige Zahlungsmittel, das immer und überall funktioniert. Für einen Zahlvorgang mit Bargeld braucht man keine technischen Hilfsmittel.

Eduard Schock, OeNB-Direktor

Bargeld für alle Fälle

Gemeinsam mit dem Österreischen Zivilschutzverband klärt die OeNB mit der Initiative "Bargeld für alle Fälle" auf, was man für den Notfall unbedingt zuhause haben sollte."Im Krisenfall – beispielweise bei einem Blackout oder einem großflächigen Hackerangriff – ist es wahrscheinlich zu spät und auch schwierig, sich noch Bargeld zu besorgen", warnt OeNB-Direktor Eduard Schock. Als Richtwert wird empfohlen, rund 100 Euro pro Familienmitglied zuhause zu haben. Dieses sollte in kleineren Scheinen an einem sicheren Ort verwahrt werden.

>>> Checkliste: Das sollte man für den Blackout zuhause haben

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