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Stauanzeige auf einer Österreichischen Autobahn
Ferienende und Reiseverkehr: Der ÖAMTC warnt am Wochenende vor langen Wartezeiten auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Österreichs.
Ferienende und Reiseverkehr: Der ÖAMTC warnt am Wochenende vor langen Wartezeiten auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Österreichs.
KI-generiert/dall.e/Marcel Toifl

Letztes Ferienwochenende: Jetzt droht Stau-Chaos

10.09.2026 um 10:51, Marcel Toifl
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Der ÖAMTC warnt vor stundenlangen Staus zum Ferienende. Welche Autobahnen, Tunnel und Bundesstraßen in Österreich am Wochenende betroffen sind.

Das letzte große Ferienwochenende der Sommersaison steht bevor und bringt auf den österreichischen Autobahnen noch einmal erhebliche Verzögerungen und Staus mit sich. Wie die Mobilitätsinformationen des ÖAMTC prognostizieren, treffen die Rückreisewellen aus Kroatien und Italien auf das Ferienende in den österreichischen Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark sowie in Bayern und Baden-Württemberg. Gleichzeitig brechen weiterhin Urlaubsnachzügler in den Süden auf.

Betroffene Hauptverkehrsrouten im Transitverkehr

Verzögerungen und Kolonnenverkehr drohen am Wochenende vor allem auf den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen. Der ÖAMTC hebt insbesondere Nadelöhre vor Mautstellen und Tunnelbereichen hervor. Folgende Strecken sind laut Prognose besonders staugefährdet:

  • Karawanken Tunnel (A11 / Kärnten & Slowenien): Ein absoluter Stauschwerpunkt an der Grenze. Bei der Einreise nach Österreich ist mit Wartezeiten von deutlich über einer Stunde zu rechnen.
  • Tauern Autobahn (A10 / Kärnten & Salzburg): Hohes Verkehrsaufkommen und verzögerter Durchfluss vor den Tunnelketten und Mautstellen.
  • Brenner Autobahn (A13 / Tirol): Starker Rückreiseverkehr in Richtung Deutschland.
  • Fernpassstrecke (B179 / Tirol): Dichter Kolonnenverkehr im gesamten Streckenverlauf.
  • Pyhrn Autobahn (A9 / Oberösterreich & Steiermark): Verzögerungen vor den Tunnelbereichen und Mautstellen.

Zeitplan der Stauwelle: Samstag bis Sonntag

Der ÖAMTC rechnet mit einer zweigeteilten Verkehrslage über das Wochenende:

  • Samstagvormittag: Erhöhtes Verkehrsaufkommen Richtung Süden durch Urlaubsnachzügler, die das Ende der Hauptsaison für Fahrten ans Mittelmeer nutzen.
  • Samstagnachmittag und Sonntag: Massiver Anstieg des Rückreiseverkehrs Richtung Norden. Auf den Autobahnen ist über mehrere Stunden hinweg mit zähflüssigem Verkehr und Stillstand zu rechnen.

Regionale Großevents: Bike Week, Herbstmesse und WACHAUmarathon

Zusätzlich zum Transitverkehr sorgen mehrere Großveranstaltungen für örtliche Straßensperren und Verkehrsbehinderungen:

  • European Bike Week (Faaker See, Kärnten): Das Motorrad-Treffen läuft bis Sonntag, 13. September. Insbesondere während der Harley-Davidson-Parade am Samstag kommt es rund um den Faaker See zu umfassenden Straßensperren.
  • Herbstmesse Dornbirn (Vorarlberg): Auf der Rheintal Autobahn (A14) ist im Bereich der Abfahrten Dornbirn Süd und Dornbirn West mit Verzögerungen zu rechnen. Der ÖAMTC rät Messebesuchern, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, die mit der Eintrittskarte kostenlos sind.
  • WACHAUmarathon (Niederösterreich): Rund 8.000 Läuferinnen und Läufer sorgen am Sonntag für Sperren auf der Donau Straße (B3) am nordufrigen Straßenabschnitt. Der ÖAMTC empfiehlt weiträumige Ausweichrouten über die südliche Aggsteiner Straße (B33) oder via West Autobahn (A1) und Kremser Schnellstraße (S33).

FAQ: Stauwarnung am Ferienwochenende in Österreich

Auf welchen Strecken in Österreich droht am Wochenende der meiste Stau?

Besonders betroffen sind die Grenzstelle Karawankentunnel (A11), die Tauern Autobahn (A10), die Brenner Autobahn (A13), die Pyhrn Autobahn (A9) sowie die Fernpassstrecke (B179).

Wann ist das höchste Verkehrsaufkommen zu erwarten?

Richtung Süden rollt die Hauptwelle am Samstagvormittag. Der stärkste Rückreiseverkehr Richtung Norden wird für Samstagnachmittag sowie den gesamten Sonntag prognostiziert.

Wie umgeht man die Sperren beim WACHAUmarathon?

Verkehrsteilnehmer sollten die gesperrte B3 am nördlichen Donauufer meiden und über die B33 auf der gegenüberliegenden Flussseite oder über A1 und S33 ausweichen.

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