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Ferientext auf einer Schultafel.
Semesterferien 2027 neu gestaffelt.
Semesterferien 2027 neu gestaffelt.
APA/dpa

Semesterferien 2027: Diese Bundesländer starten später

05.01.2026 um 08:49, APA, Red
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Die Semesterferien 2027 werden in Tirol und Salzburg verschoben. Ziel ist eine bessere Abstimmung mit internationalen Ferienzeiten und dem Tourismus.

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Die Semesterferien 2027 werden nach Vorarlberg nun auch in Salzburg und Tirol von der zweiten in die dritte Februarwoche verlegt. Das sehen entsprechende Verordnungen des Bildungsministeriums vor.

Ferienverschiebung wegen Fasching und Tourismus

Eigentlich legt das Schulzeitgesetz die Semesterferien in Kärnten, Tirol, Burgenland, Salzburg und Vorarlberg in die zweite Februarwoche. Ferienverschiebungen sind aber grundsätzlich möglich: So haben sich etwa Fremdenverkehrswirtschaft, Eltern- und Lehrervertreter sowie das Land Vorarlberg schon vor längerer Zeit darauf verständigt, in jenen Jahren, in denen Semesterferien und Faschingswoche zusammenfallen, beim Bildungsministerium um eine Verlegung anzusuchen.

Der Grund dafür ist, dass einige wichtige Tourismus-Herkunftsländer Faschingsferien haben - solche gibt es etwa in den Niederlanden und einigen deutschen Bundesländern. Ziel ist es, den Urlauberansturm aufgrund der Ferientermine in den anderen Ländern bzw. Staaten zu steuern und die Tourismus-Einrichtungen gleichmäßiger auszulasten. Für 2027 sind nun auch Tirol und Salzburg mit im Boot.

Schulzeitgesetz ermöglicht Verlegung

Das Schulzeitgesetz ermöglicht eine Verlegung der Semesterferien um eine Woche, "sofern weder verkehrspolitische Gründe noch überregionale Interessen dieser Verlegung entgegenstehen". Eine weitere Voraussetzung sind gleichlautende Anträge von Land und Bildungsdirektion.

So staffeln sich die Semesterferien 2027

Die Staffelung in den Semesterferien 2027 sieht nun vor, dass die knapp 500.000 Schülerinnen und Schüler in Wien und Niederösterreich in der ersten Februarwoche frei haben. Die zweite Woche ist nun nur mehr Kärnten und dem Burgenland (etwas mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler) vorbehalten, in der dritten stehen die Ferien in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg (rund 600.000 Schülerinnen und Schüler) auf dem Plan.

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