Schnee-Comeback in Österreich: Winter kehrt mitten im Mai zurück
- Kaltfront bringt Regen, Sturm und Schnee
- Temperatursturz sorgt für winterliches Gefühl
- Winterliche Verhältnisse in den Alpen
- Wetter beruhigt sich nur kurz
- Weiterhin wechselhaftes Wetter in Sicht
Mitten im Mai zeigt sich das Wetter in Österreich plötzlich wieder von seiner winterlichen Seite. Eine kräftige Kaltfront sorgt für ein überraschendes Schnee-Comeback und lässt die Temperaturen deutlich einbrechen.
Der Kälteeinbruch trifft vor allem den Westen Österreichs. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark sorgt die Kaltfront für eine deutliche Abkühlung und bringt erneut Schnee in höhere Lagen.
Kaltfront bringt Regen, Sturm und Schnee
Die Kaltfront bringt verbreitet Regen, starken Wind und in höheren Lagen Schnee. Oberhalb von rund 1000 Metern wird es vielerorts wieder winterlich. In manchen Regionen sinkt die Schneefallgrenze sogar noch darunter.
Temperatursturz sorgt für winterliches Gefühl
Besonders auffällig ist der rasche Temperatursturz. Während zuvor noch Werte um 20 Grad gemessen wurden, fallen die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit deutlich ab. In höheren Lagen sinken sie auf knapp über null Grad, dort setzt erneut Schnee ein.
Auch in den Städten macht sich die Abkühlung bemerkbar. „Mit bis zu 60 km/h Westwind liegt die gefühlte Temperatur am Nachmittag auch in den Landeshauptstädten nur mehr bei 6 Grad“, so ORF-Meterolge Manuel Oberhuber.
Winterliche Verhältnisse in den Alpen
In den Alpenregionen kommt es zu kräftigem Schneefall. Oberhalb von etwa 1000 bis 1200 Metern bleibt es verbreitet weiß, in höheren Lagen sind auch größere Neuschneemengen möglich.
Auf Berg- und Passstraßen kann es dadurch zu schwierigen Bedingungen kommen. Schneeglätte ist stellenweise nicht ausgeschlossen.
Wetter beruhigt sich nur kurz
Zur Wochenmitte zeigt sich das Wetter vorübergehend freundlicher. Am Mittwoch sorgt ein Mix aus Sonne und Wolken für eine kurze Entspannung, Schnee bleibt dann die Ausnahme.
Weiterhin wechselhaftes Wetter in Sicht
Die Lage bleibt aber noch instabil. Bereits am Donnerstag nimmt der Tiefdruckeinfluss wieder zu, vor allem im Westen ist erneut mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze steigt zwar wieder an, dennoch bleibt das Wetter wechselhaft.