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Mann der eine Zigarette anzündet.
Die Raucher werden wieder einmal zur Kasse gebeten.
Die Raucher werden wieder einmal zur Kasse gebeten.
APA/THEMENBILD

Rauchen wird teurer: Diese Marken trifft es jetzt

16.01.2026 um 10:46, APA, Red
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Ab 19. Jänner steigen die Zigarettenpreise um bis zu 40 Cent. Auch Nikotinbeutel und E-Liquids werden teurer, der Staat hofft auf Millionen.

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Ab kommenden Montag, dem 19. Jänner, wird Rauchen großteils wieder teurer. Der Preis für eine Packung Zigaretten erhöht sich dann um 10 bis 40 Cent, berichtet "heute". Den Auftakt macht Japan Tobacco International (JTI), Mitbewerber Philip Morris zieht am 2. Februar nach. Als Grund wird die Anhebung der Tabaksteuer mit Februar genannt. Das Finanzministerium erhofft sich heuer 100 Mio. Euro zusätzlich aus der Tabaksteuer, berichtete zuletzt die "Krone".

JTI erhöht beispielsweise die Preise der Marken Camel, Benson & Hedges, Sobranie, Winston, Meine Sorte und Smart Export um 30 bis 40 Cent. Bei Philip Morris kostet die Packung Marlboro künftig 7 Euro, ein Plus von 10 Cent.

2025 deutlich mehr Steuereinnahmen

Im Vorjahr legten die Einnahmen aus der Tabaksteuer im Vergleich zum Jahr 2024 um rund 50 Mio. Euro auf 2,18 Mrd. Euro zu. Inklusive Mehrwertsteuer wurden rund 2,9 Mrd. Euro eingenommen. Verkauft wurden jedoch weniger Zigaretten. Das Volumen sank um 4,3 Prozent auf 10,7 Mrd. Stück. Eine Packung Zigaretten kostete 2025 im gewichteten Durchschnitt 6,25 Euro, nach 5,96 Euro im Jahr 2024. Der Steueranteil lag bei 76 Prozent.

Insgesamt wurden in Österreich 12,3 Milliarden Zigaretten geraucht, darunter fielen auch solche, die nicht in Österreich versteuert wurden. Der Anteil der geschmuggelten Zigaretten wird auf 13 Prozent geschätzt, das waren rund 1,6 Mrd. Stück.

Tabakmonopol wird ausgeweitet

Heuer wird nicht nur die Tabaksteuer erhöht, es wird auch das Tabakmonopol ausgeweitet. Die Steuer wird außerdem auf "tabakverwandte Produkte" wie Nikotinbeutel und E-Liquids für E-Zigaretten angewandt. Ab April fallen diese beiden Produkte unter das Tabakmonopol. Für CBD-Shops gibt es eine Übergangsfrist bis Ende 2028. Danach fallen Cannabis-Waren mit niedrigem THC-Gehalt unter das Tabakmonopol und dürfen nur in Tabaktrafiken verkauft werden.

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