Peter Steinberger: Austro-Experte geht zu OpenAI
- Peter Steinberger wechselt zu OpenAI
- Altman verkündet den Wechsel
- Open Claw wird zur Schlüsseltechnologie
- Sicherheitsbedenken bei Open Claw
- Open Claw wird Open-Source-Stiftung
- Peter Steinberger: Heiß begehrt im Silicon Valley
Peter Steinberger, der oberösterreichische Softwareentwickler und Schöpfer von Open Claw, hat bei OpenAI angeheuert. Mit dem Wechsel hat der ChatGPT-Erfinder eines der international bekanntesten Talente im Bereich autonomer KI-Agenten gewonnen. Für OpenAI-Chef Sam Altman hat der Neuzugang strategische Bedeutung im zunehmend umkämpften Feld der Künstlichen Intelligenz.
Peter Steinberger geht zu OpenAI
Der oberösterreichische Softwareentwickler Peter Steinberger, Schöpfer des Open-Source-Projekts Open Claw, hat bei OpenAI angeheuert. Mit dem Wechsel hat der ChatGPT-Erfinder eines der international bekanntesten Talente im Bereich sogenannter autonomer KI-Agenten gewonnen. Für Sam Altman hat der Neuzugang als strategischer Erfolg gegolten.
Altman verkündet den Wechsel
Altman hat die Nachricht am Sonntag auf der Plattform X verkündet: „Peter Steinberger kommt zu OpenAI, um die nächste Generation persönlicher Agenten voranzutreiben.“ Der Österreicher sei ein „Genie mit vielen erstaunlichen Ideen über die Zukunft sehr intelligenter Agenten“. Laut OpenAI soll Steinberger künftig im Codex-Team mitarbeiten, das für KI-gestützte Programmierung verantwortlich ist.
Peter Steinberger is joining OpenAI to drive the next generation of personal agents. He is a genius with a lot of amazing ideas about the future of very smart agents interacting with each other to do very useful things for people. We expect this will quickly become core to our…
— Sam Altman (@sama) February 15, 2026
Open Claw wird zur Schlüsseltechnologie
Mit Open Claw hat Steinberger binnen weniger Monate Software geschaffen, die die Grenzen bisheriger KI-Interaktion verschoben hat. Anders als klassische Chatbots hat der Agent nicht nur reagiert, sondern konnte selbständig handeln: E-Mails sortieren, Termine vereinbaren oder Reservierungen buchen. „Meine nächste Mission ist es, einen Agenten zu bauen, den sogar meine Mutter bedienen kann“, sagte Steinberger.
Die Idee hat den Nerv einer Branche getroffen, die seit Jahren an der Schwelle zu vollständig autonomen KI-Systemen arbeitet. Open Claw hat sich rasant verbreitet und eine weltweite Community von Entwicklerinnen und Entwicklern inspiriert. Der Erfolg hat aber auch Risiken gebracht: Berichte über Fehlverhalten des Agenten – darunter unkontrolliertes Versenden von Nachrichten – haben die Diskussion über Sicherheit und Datenschutz neu befeuert.
Sicherheitsbedenken bei Open Claw
Mehrere Cybersicherheitsforscher haben gewarnt, Open Claw verkörpere eine „tödliche Dreifaltigkeit“ aus Datenzugriff, externer Kommunikation und fehlenden Schutzmechanismen. Peter Steinberger hat die Problematik früh erkannt: „Für den nächsten Schritt braucht es breitere Veränderungen, mehr Überlegungen zur sicheren Umsetzung und Zugang zu den neuesten Forschungsergebnissen.“ Der Wechsel zu OpenAI soll ihm diesen Zugang verschaffen und zugleich ermöglichen, die quelloffene Idee seines Projekts fortzuführen.
Open Claw wird Open-Source-Stiftung
Altman hat angekündigt, Open Claw werde als Open-Source-Stiftung weiterbestehen und von OpenAI unterstützt. Damit soll die Software ihren unabhängigen Charakter behalten, während Steinberger künftig an der Verbindung zwischen offenem und kommerziellem KI-Ökosystem arbeitet.
Peter Steinberger: Heiß begehrt im Silicon Valley
Steinbergers Entscheidung ist in der Branche mit Spannung erwartet worden. Nach Handelsblatt-Informationen haben sich neben OpenAI auch Meta und Anthropic um den Entwickler bemüht. Altman hat laut Insidern „intensiv um Steinberger geworben“. Letztlich hat der Österreicher den Schritt zu OpenAI als „schnellsten Weg“ gesehen, seine Vision einer alltagstauglichen, sicheren KI umzusetzen.