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Lange Nacht der Forschung 2026 Visual mit Weltraum, Astronaut, Mikroorganismen und Technologieelementen, Datum 24.04.2026 sichtbar
Visual zur Langen Nacht der Forschung 2026: Wissenschaft, Innovation und Weltraum vereint in einer interaktiven Erlebniswelt am 24. April.
Visual zur Langen Nacht der Forschung 2026: Wissenschaft, Innovation und Weltraum vereint in einer interaktiven Erlebniswelt am 24. April.
LNF 2026

Lange Nacht der Forschung 2026: Das sind die Highlights aus dem Programm

24.04.2026 um 13:02, Stefanie Hermann
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Die Lange Nacht der Forschung 2026 bringt über 3.000 Programmpunkte in ganz Österreich. Alle Infos zu Highlights, Standorten und Programm.

Die Lange Nacht der Forschung 2026 verwandelt Österreich am 24. April in ein riesiges Experimentierfeld. Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“ öffnen mehr als 300 Standorte ihre Türen und laden bei freiem Eintritt dazu ein, Wissenschaft hautnah zu erleben. Besucherinnen und Besucher tauchen in Labore ein, probieren Experimente selbst aus und kommen direkt mit Forschenden ins Gespräch.

Lange Nacht der Forschung: Größtes Wissenschaftsevent des Landes

Die Lange Nacht der Forschung gilt als das größte Event für Forschung und Innovation in Österreich und findet alle zwei Jahre statt. Heuer warten über 3.000 Programmpunkte auf Interessierte aller Altersgruppen. Ziel ist es, wissenschaftliche Themen verständlich und niederschwellig zugänglich zu machen – vom Kind bis zur Seniorin.

Wien: 800 Programmpunkte und Live-Operationen

Die Lange Nacht der Forschung 2026 bietet in Wien mehr als 800 Programmpunkte an 65 Standorten.

Allein in der Inneren Stadt beteiligen sich 14 Standorte. Am Maria-Theresien-Platz sowie in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften laden Mitmachstationen zum Ausprobieren ein. Im Naturhistorischen Museum wird der „Heinz Oberhummer Award“ für Wissenschaftskommunikation von den Science Busters verliehen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Medizinischen Universität Wien: Dort werden im Hörsaalzentrum Live-Operationen übertragen und von Expertinnen und Experten kommentiert. Gezeigt werden unter anderem eine Herzoperation, eine neurochirurgische Operation sowie eine Nierentransplantation mit Roboterunterstützung. Zusätzlich öffnen 15 Standorte der MedUni Wien mit Schwerpunkten wie Notfallmedizin, Krebsforschung und Immunologie.

Auch die Universität Wien beteiligt sich mit Programmen in Chemie und Physik. Besucherinnen und Besucher können erfahren, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert. Die Sternwarte sowie die Urania ermöglichen Einblicke in die Astronomie.

Die Universität für Bodenkultur zeigt unter anderem das Forschungsboot „Life-Boat 4 Sturgeon“ sowie Experimente im Wasserbaulabor. An der TU Wien stehen nachhaltige Mobilität und neue Materialien im Fokus. Im Museum für Angewandte Kunst wird gezeigt, wie 3D-Digitalisierung funktioniert und digitale Zwillinge entstehen.

Steiermark: Mitmachstationen von Weltraumforschung bis Energiewende

In der Steiermark zeigt die Lange Nacht der Forschung konkrete Anwendungen aus Technik, Umwelt und Naturwissenschaft. Am Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz können Besucherinnen und Besucher eigene Raketen basteln und starten – inklusive Countdown und „Lift-Off“.

In Weiz steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Beim Studien- und Technologie Transfer Zentrum beschäftigen sich mehrere Stationen mit Kreislaufwirtschaft, Recycling und Konsumentscheidungen im Alltag. Ergänzt wird das Programm durch ein 4D-Kino im funergyLAB, das Energieformen und ihre Nutzung erlebbar macht.

Auch aktuelle Zukunftsthemen werden greifbar: Mitmachstationen zeigen, wie Digitalisierung die Energiewende unterstützt oder wie Besucherinnen und Besucher selbst zur Lösung von Umweltfragen beitragen können.

St. Pölten: Campus, Innenstadt und neue CityLounge

In St. Pölten steht ein vielseitiges Programm am Campus und in der Innenstadt im Fokus. Die USTP und die Bertha von Suttner Privatuniversität bieten interaktive Stationen, Laborführungen und Mitmach-Experimente.

Zu den Highlights zählen das Wissenschaftstheater „Zirkus des Wissens“ sowie eine Science-Busters-Show mit Elisabeth Oberzaucher. Ergänzt wird das Angebot durch einen Jungforscherinnen- und Jungforscher-Pass für Kinder, geführte Touren und ein abendliches Science-Music-Chillout.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf der neuen USTP CityLounge in der Wiener Straße. Sie wird im Rahmen der Veranstaltung eröffnet und zeigt experimentelle Medienkunst sowie eine Performance aus Licht, Wind und Bewegung am Rathausplatz.

Vorarlberg: Über 100 Stationen in Dornbirn und Lustenau

Auch im Westen Österreichs zeigt die Lange Nacht der Forschung ihre ganze Vielfalt. In Dornbirn und Lustenau verteilen sich rund 110 Stationen auf neun Standorte. Besucherinnen und Besucher erleben Themen von Mikrochips über kosmische Strahlung bis hin zu Alltagsfragen wie der Herstellung von Senf oder der Funktionsweise von Hologrammen.

Highlights sind ein Pop-up-Planetarium, Tech-Talks und interaktive Stationen. Unternehmen öffnen ihre Türen und geben Einblicke in Produktion und Forschung. Zusätzlich sorgen kostenlose öffentliche Verkehrsmittel und Shuttlebusse für eine bequeme Anreise.

Kärnten: Rekord mit 106 Stationen

In Klagenfurt präsentiert sich die Lange Nacht der Forschung so groß wie nie zuvor. Mit 106 Stationen und rund 40 beteiligten Unternehmen bietet das Event ein breites Spektrum von Künstlicher Intelligenz über Robotik bis hin zu Sprachwissenschaft.

Besucherinnen und Besucher können aktiv mitmachen, etwa bei Experimenten oder interaktiven Parcours. Wer alle Stationen besucht, legt dabei rund 7.000 Schritte zurück.

Quellen & Programme: Lange Nacht der Forschung 2026

Offizielles Programm Österreich

 

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