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Die Schneefallgrenze sinkt zu Allerheiligen regional auf 800 bis 1.200 Meter.
Am Sonntag erreichen die Höchstwerte österreichweit nur noch 4 bis 10 Grad.
Am Sonntag erreichen die Höchstwerte österreichweit nur noch 4 bis 10 Grad.
Tobias Arhelger/Shutterstock.com

Kaltlufteinbruch in Österreich: Hier kann es wieder schneien

29.10.2026 um 09:57, Yunus Emre Kurt
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Österreich steht vor einem deutlichen Temperatursturz. Zu Allerheiligen werden nur noch 4 bis 10 Grad erwartet, in höheren Lagen fällt wieder Schnee

Österreich steht zum Start in den November vor einer deutlichen Wetterabkühlung. Während am Donnerstag regional noch bis zu 14 Grad möglich sind, erreichen die Temperaturen zu Allerheiligen vielerorts nur noch 4 bis 10 Grad. Gleichzeitig nimmt die Niederschlagsneigung zu und die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen deutlich. Von einer außergewöhnlichen Kältewelle kann derzeit allerdings noch nicht gesprochen werden.

​So entwickelt sich das Wetter

Am Donnerstag zeigt sich Österreich wettertechnisch noch zweigeteilt. Im Norden und Osten dominieren zunächst viele Wolken und stellenweise leichter Regen. Von Vorarlberg über Tirol bis nach Oberkärnten setzt sich hingegen häufiger die Sonne durch. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 7 und 14 Grad.

Am Freitag bleibt es ähnlich mild. Nebel und Hochnebel können sich in mehreren Niederungen hartnäckig halten, außerhalb davon sind aber auch längere sonnige Phasen möglich. Erwartet werden 7 bis 13 Grad.

Am Samstag ziehen vor allem im Norden wieder dichtere Wolken auf. Stellenweise fällt Regen, in höheren Lagen können bereits erste Schneeflocken dabei sein. Im westlichen und südlichen Bergland gibt es dagegen noch sonnige Abschnitte.

​Temperatursturz zu Allerheiligen

Die deutlichste Wetteränderung zeichnet sich für Sonntag, 1. November, ab. Ein Höhentief zieht aus Nordosten heran und bringt kühlere Luft nach Österreich.

Viele Regionen starten mit Wolken oder Nebel in Allerheiligen. Von Niederösterreich über Kärnten bis nach Nordtirol ist auch mit Regen zu rechnen. Die Höchsttemperaturen erreichen meist nur noch 4 bis 10 Grad.

Damit liegen die Werte deutlich unter jenen der letzten Oktobertage. Auch am Montag bleibt es mit meist 4 bis 11 Grad kühl und überwiegend trüb.

​Schnee bis auf 800 Meter möglich

Mit der kühleren Luft sinkt auch die Schneefallgrenze. Für Sonntag werden regional 800 bis 1.200 Meter prognostiziert. Damit können nicht nur höhere Gipfel, sondern auch manche höher gelegenen Alpentäler Schneeflocken abbekommen.

In der nördlichen Steiermark wird Schnee bereits ab rund 900 Metern erwartet. Am Montag könnte die Schneefallgrenze dort je nach Region zwischen 800 und 1.300 Metern liegen.

Auch in Salzburg sind vor allem die Nordalpen, der Hochkönig und die höheren Regionen der Hohen Tauern betroffen. Ein flächendeckender Wintereinbruch bis in die großen Städte oder ins Flachland zeichnet sich dagegen derzeit nicht ab.

​Kommt jetzt eine echte Kältewelle?

Trotz der deutlichen Abkühlung sprechen die aktuellen Prognosen nicht für ein außergewöhnliches Kälteereignis. Es handelt sich zunächst um einen herbstlichen Kaltlufteinbruch zum Beginn des Novembers.

Die Österreichische Unwetterzentrale meldet aktuell keine Warnungen. Auch bei GeoSphere Austria bestehen für die kommenden Tage derzeit keine österreichweiten Wetterwarnungen.

In klaren und windgeschützten Tälern können die Temperaturen in den Nächten allerdings bis nahe an den Gefrierpunkt sinken. Autofahrer sollten zudem in höheren Lagen zunehmend mit winterlichen Straßenbedingungen rechnen. Wie kalt es in der kommenden Woche tatsächlich wird, hängt stark von Bewölkung, Wind und Höhenlage ab.

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