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Donald Trump spricht gestikulierend während eines Interviews vor einer US-Flagge im Hintergrund/ Er gratuliert IOC zu Olympia-Bann für Transfrauen
US-Präsident Donald Trump äußert sich zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees zum Ausschluss von Transfrauen aus Frauen-Wettbewerben.
US-Präsident Donald Trump äußert sich zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees zum Ausschluss von Transfrauen aus Frauen-Wettbewerben.
APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Trump reagiert: Olympia-Bann für Transfrauen

27.03.2026 um 09:33, Jovana Borojevic & APA, Red
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Donald Trump hat die Entscheidung des IOC öffentlich gelobt. Transfrauen sollen künftig ausgeschlossen werden. Auch verpflichtende Tests sorgen für Aufsehen.

US-Präsident Donald Trump hat dem Internationalen Olympischen Komitee zu der Entscheidung gratuliert, Transfrauen den Start in Frauen-Konkurrenzen zu untersagen. Seiner Ansicht nach sei der Beschluss Resultat seines Dekrets, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Anfang Februar hatte Trump verfügt, dass Bildungseinrichtungen in den USA künftig sicherstellen müssen, dass Sportarten und Umkleideräume strikt nach dem biologischen Geschlecht getrennt bleiben.

Schärfere Regeln für Schulen

Schulen und Universitäten, die Trans-Athletinnen die Teilnahme an Frauen-Wettbewerben ermöglichen, droht demnach der vollständige Entzug von Bundesmitteln. Am Donnerstag hatte das IOC mitgeteilt, dass sich zudem alle Sportlerinnen künftig Geschlechtertests unterziehen sollen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in Frauen-Wettbewerben künftig untersagt sein.

Neue IOC-Richtlinie im Detail

Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum "Schutz der Frauen-Kategorie".

Hintergrund: Debatte um Paris 2024

Auslöser für die verschärfte Politik der olympischen Dachorganisation war der Wirbel um Wettbewerbe im Frauen-Boxen bei den Sommerspielen in Paris 2024. Im Zentrum der Geschlechterdebatte standen die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting. Beide waren zuvor vom Weltverband Iba von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erklärten Geschlechtertests angeblich die Teilnahme-Kriterien nicht erfüllt hatten.

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