Tragödie am Gran Paradiso: 3 Bergsteiger tot
Tragödie in den italienischen Alpen: Auf dem Gran Paradiso im Aostatal sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen.
Gruppe kehrte nicht zurück
Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach einer Hüttenübernachtung auf den Weg gemacht, um den Gipfel des Gran Paradiso (4.061 Meter) zu erklimmen. Als die drei Bergsteiger bis zum Abend nicht zurückkehrten und es auch kein Lebenszeichen gab, schlug die Leitstelle Alarm.
Bergwacht findet Leichen
Die Bergwacht hat schließlich die drei Leichen auf etwa 3.600 Metern gefunden. Die Bergsteiger dürften an der Nordwand zu Tode gekommen sein, die genauen Umstände sind noch unklar. Bei zwei der Opfer handelt es sich um Italiener, die Identität des dritten Opfers ist derzeit noch nicht bekannt.
Gran Paradiso: „Leichter“ 4.000er
Der Gran Paradiso ist der höchste Berg der Grajischen Alpen und gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Körperliche Fitness und technische Vorbereitung sind aber dennoch nötig. Die Erstbesteigung erfolgte am 4. September 1860 durch J. J. Cowell, W. Dundas, M. Payot und J. Tairraz.