Untersberg: Alpinist stürzt 150 Meter ungesichert in den Tod
Am Untersberg ist am Sonntagvormittag ein 28-jähriger Alpinist aus Deutschland tödlich verunglückt. Der Mann ist im Zustieg zu einer Kletterroute im Bereich des Dopplersteigs nahe dem Zeppezauerhaus abgestürzt. Der Unfall hat sich gegen 11 Uhr ereignet, die Bergrettung wurde umgehend alarmiert.
Rutschige Stelle wird zur tödlichen Falle
Der Alpinist ist laut Polizeiangaben in steilem und ausgesetztem Gelände auf rund 1.400 Metern Seehöhe ausgerutscht. In Folge ist er etwa 150 Meter über eine Felsrinne in die Tiefe gestürzt. Die Passage gilt als anspruchsvoll und war zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar rutschig.
Alpinist war nicht gesichert
Der 28-Jährige war im Zustieg nicht gesichert. „Der Kletterer war im Zustieg und leider nicht gesichert“, bestätigt Einsatzleiter Thomas Hettegger von der Bergrettung Grödig.
Jede Hilfe kam zu spät
Zeugen haben sofort die Rettungskette in Gang gesetzt und Erste Hilfe geleistet. Die Bergung des Verunglückten ist vom Team des Polizeihubschraubers durchgeführt worden. Für den jungen Deutschen ist jedoch jede Hilfe zu spät gekommen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Alpinisten feststellen.