Gegen Stalking: Neue Einstellung bei WhatsApp

Der Messengerdienst schafft die Stalking-Funktion ab.
Autor: Conny Engl, 03.11.2022 um 13:50 Uhr

Lange ersehnt, endlich ist es so weit: WhatsApp Nutzer können ab sofort verbergen, ob sie gerade online sind.

Bisher konnte man auf WhatsApp zwar den „Zuletzt online“-Status verbergen. Ist man aktuell online, war das jedoch für alle Kontakte immer sichtbar. Das lässt sich nun individuell einstellen.

So funktioniert's

Die neue Funktion findet sich in den Einstellungen unter „Konto“ und „Datenschutz“. Unter dem Punkt „Zuletzt online/Online“ lässt sich einstellen, wer sehen kann, ob man gerade online ist. Dabei kann man entscheiden zwischen „Alle“ (Kontakte) oder „Wie bei Zuletzt online“. Wählt man zweiteres, übernimmt WhatsApp die Einstellungen, die man bei „Wer kann meinen 'Zuletzt online'-Zeitstempel sehen“ vorgenommen hat. Dort kann man die Einsicht auf den Online-Status für alle oder nur bestimmte Personen sperren.

Neue Communities: Mehr Übersicht

WhatsApp hat außerdem eine weitere Funktion namens „Communities“ eingeführt. Dabei können ab sofort mehrere Gruppenchats übersichtlich unter einem Hauptthema gebündelt werden. So lässt sich beispielsweise eine Community zur Schule oder zur Arbeit errichten mit einzelnen Gruppenchats für Klassen beziehungsweise Abteilungen. Alle Mitglieder einer Community können untereinander in Kontakt treten, auch wenn sie nicht gemeinsam in einem Chat sind.

Zu finden ist die Funktion in der Menüleiste am oberen (Android) beziehungsweise unteren Rand (iPhone). Anstatt zwei Personen (Gruppen) sind bei den Communities drei zu sehen. Man muss übrigens keine Gruppen neu anlegen: Bestehende können unkompliziert in Communities eingebunden werden. Die Administratoren bekommen eine Art „Super-Rechte“, dank denen sie zum Beispiel besonders wichtige Nachrichten an alle Mitglieder jeder Gruppe unter einer Community gleichzeitig schicken können.

Nice to have

Drei weitere Neuerungen fallen unter die Kategorie „nice to have“: Statt bisher acht kann man nun bis zu 32 Personen gleichzeitig zu einem Videoanruf hinzufügen. Eine Gruppe kann nun auch aus deutlich mehr Mitgliedern bestehen: Bisher waren es 512, das Limit wurde auf 1.024 verdoppelt. Darüber hinaus können jetzt direkt im Chat Umfragen unter den Nutzern gestartet werden.

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