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Mücke beim Stechen auf menschlicher Haut – mehrere Fälle von Malaria in Deutschland.
Eine eingeschleppte Mücke gilt als wahrscheinlicher Überträger der Malariafälle am Frankfurter Flughafen.
Eine eingeschleppte Mücke gilt als wahrscheinlicher Überträger der Malariafälle am Frankfurter Flughafen.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Malaria in Deutschland: Flughafen-Mitarbeiter stirbt nach Mückenstich

26.08.2026 um 11:22, Stefanie Hermann
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Malaria in Deutschland: Sechs Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen haben sich mit Airport-Malaria infiziert. Ein Mann ist gestorben.

Am Frankfurter Flughafen endet ein außergewöhnlicher Malaria-Ausbruch tödlich. Sechs Mitarbeiter haben sich mit Malaria infiziert, ein Beschäftigter ist inzwischen gestorben. Als wahrscheinlicher Überträger gilt eine infizierte Mücke, die mit einem Flugzeug nach Deutschland gelangt ist. Die weiteren Betroffenen befinden sich in medizinischer Behandlung.

Malaria in Deutschland: Sechs Infizierte am Frankfurter Flughafen

Bereits Mitte Juli sind zunächst vier Erkrankungen unter Mitarbeitern des Flughafens bekannt geworden. Inzwischen bestätigen Flughafenbetreiber Fraport und das Robert Koch Institut insgesamt sechs Fälle. Nach Angaben des RKI stehen die Erkrankungen vermutlich mit der Arbeit der Betroffenen am Flughafen Frankfurt in Zusammenhang. BILD berichtet unter Berufung auf das Institut, dass die Infektionen zwischen dem 4. und 6. Juli erfolgt sein könnten.

Infizierte Mücke reist offenbar im Flugzeug mit

Der ungewöhnliche Ausbruch von Malaria in Deutschland dürfte auf eine eingeschleppte Mücke zurückgehen. Die Behörden gehen davon aus, dass eine oder mehrere infizierte Mücken mit einem Flugzeug nach Frankfurt gelangt sind. Als möglicher Transportweg gilt der Frachtraum einer Maschine. Auch über Fracht oder Gepäck können Insekten eingeschleppt werden. Woher die betreffende Maschine gekommen ist, ist bislang nicht bekannt.

Flughafen-Mitarbeiter stirbt an Malaria

Für einen der sechs Erkrankten hat die Infektion mittlerweile tödlich geendet. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen“, erklärt ein Fraport-Sprecher. Die fünf weiteren betroffenen Mitarbeiter befinden sich in medizinischer Behandlung. Der Flughafen hat seine Beschäftigten über die Fälle informiert. Wer entsprechende Krankheitssymptome entwickelt, soll einen Arzt aufsuchen und auf die Tätigkeit am Flughafen sowie die dort aufgetretenen Malariafälle hinweisen.

Mückenfallen sollen Herkunft des Überträgers klären

Am Flughafen sind inzwischen Mückenfallen aufgestellt worden. Mehrere Tiere wurden bereits gefangen und werden aktuell untersucht. Laut Fraport sollen die Moskitos im Tropeninstitut in Antwerpen genetisch analysiert werden. Die Untersuchungen sollen Hinweise auf Art und Herkunft der Tiere liefern. Auch das Frankfurter Gesundheitsamt überwacht die Situation.

Airport-Malaria ist in Deutschland äußerst selten

Die sogenannte Airport-Malaria entsteht, wenn eine infektiöse Mücke beispielsweise mit einem Flugzeug oder im Gepäck aus einem Malariagebiet eingeschleppt wird und anschließend einen Menschen infiziert. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch spielt bei dieser Form laut Frankfurter Gesundheitsamt keine Rolle. Derartige Fälle sind selten: Eine von der Tagesschau angeführte Studie zählt zwischen 1969 und 2024 europaweit 145 Fälle von Flughafen- und Gepäck-Malaria, davon neun in Deutschland.

Diese Symptome können auf Malaria hindeuten

Malaria wird durch infizierte Anopheles-Stechmücken übertragen und kann ohne Behandlung lebensbedrohlich verlaufen. Zu den genannten Symptomen zählen unter anderem Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Auch Verwirrtheit, Krampfanfälle und Atembeschwerden können auftreten. In Deutschland betreffen Malariaerkrankungen normalerweise vor allem Reisende, die sich zuvor in einem Malariagebiet aufgehalten haben. Die aktuellen Infektionen am Frankfurter Flughafen stellen daher einen außergewöhnlichen Übertragungsweg dar.

FAQ: Malaria am Frankfurter Flughafen

Wie kam es zu den Malariafällen in Deutschland?

Als wahrscheinlicher Überträger gilt eine infizierte Mücke, die mit einem Flugzeug nach Frankfurt gelangt ist. Insgesamt sind sechs Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt.

Ist ein Mitarbeiter an Malaria gestorben?

Ja. Einer der sechs betroffenen Flughafen-Mitarbeiter ist nach der Malaria-Infektion gestorben. Die fünf weiteren Erkrankten befinden sich in medizinischer Behandlung.

Was ist Airport-Malaria?

Von Airport-Malaria spricht man, wenn eine infektiöse Mücke aus einem Malariagebiet mit einem Flugzeug, Gepäck oder Fracht eingeschleppt wird und anschließend einen Menschen infiziert. Solche Fälle sind in Deutschland äußerst selten.

Welche Symptome können bei Malaria auftreten?

Typische Symptome sind Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Auch Verwirrtheit, Krampfanfälle und Atembeschwerden können auftreten. Ohne entsprechende Behandlung kann Malaria lebensbedrohlich verlaufen.

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