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Seismograph misst Erdbeben und zeigt starke Ausschläge auf Papierstreifen nach Erdstoß in Slowenien
Ein Erdbeben in Slowenien war bis nach Österreich und Kroatien zu spüren.
Ein Erdbeben in Slowenien war bis nach Österreich und Kroatien zu spüren.
dall.e/weekend.at

Erdbeben erschüttert Slowenien: Magnitude 3,9 bis nach Österreich spürbar

23.04.2026 um 13:35, Stefanie Hermann
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Ein Erdbeben der Magnitude 3,9 hat Slowenien erschüttert. Spürbar war es bis Österreich und Kroatien. Schäden werden aktuell nicht erwartet.

Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat am Dienstag den Südosten Sloweniens erschüttert und ist bis nach Österreich und Kroatien spürbar gewesen. Der Erdstoß hat sich am 21. April 2026 um 17:58 Uhr in rund neun Kilometern Tiefe ereignet. Das Epizentrum liegt nahe der Kleinstadt Sevnica, etwa 54 Kilometer östlich von Ljubljana.

Die Erschütterungen haben innerhalb weniger Minuten zahlreiche Wahrnehmungsmeldungen ausgelöst. Insgesamt könnten bis zu 2,5 Millionen Menschen das Erdbeben gespürt haben.

Erschütterungen bis Kärnten und Zagreb

Die Auswirkungen des Erdbebens sind weit über Slowenien hinaus zu spüren gewesen. Auch in Teilen Kärntens sowie in Kroatien, unter anderem in Zagreb, haben Menschen leichte Erschütterungen gemeldet. In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ist das Beben ebenfalls deutlich wahrnehmbar gewesen.

Augenzeugen berichten von einem kurzen, aber intensiven Ereignis, darunter von einem dumpfen Grollen und einem spürbaren Wackeln von Möbeln.

Keine Schäden erwartet

Trotz der spürbaren Erdstöße sind größere Schäden durch das Erdbeben nicht zu erwarten. Lediglich vereinzelte leichte Gebäudeschäden im Bereich von null bis drei Fällen sind möglich.

Die maximale Intensität wird mit 5,2 angegeben, was als „mäßig“ eingestuft wird. In den meisten betroffenen Regionen ist das Beben jedoch nur schwach bis deutlich spürbar gewesen.

Region bleibt seismisch aktiv

Erdbeben dieser Stärke sind in der Region keine Seltenheit. Statistisch treten Ereignisse mit einer Magnitude von rund 3,9 mehrmals pro Jahr auf. Die Wahrscheinlichkeit für ein ähnliches Erdbeben liegt innerhalb eines Jahres bei über 70 Prozent.

Grund für die Aktivität ist die tektonische Lage: Die Adriatische Platte drückt gegen die Eurasische Kontinentalplatte. Entlang dieser Zone bauen sich Spannungen auf, die sich regelmäßig in Form von Erdbeben entladen.

Historische Beben zeigen Risiko

Auch wenn das aktuelle Erdbeben vergleichsweise schwach ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit das Potenzial der Region. Im Jahr 1895 hat ein starkes Beben der Magnitude 6,1 Ljubljana schwer getroffen. Rund zehn Prozent der Gebäude sind damals zerstört oder schwer beschädigt worden.

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