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Elch "Emil" aufgenommen am Samstag, 6. September 2025, in St. Pölten. Seit rund zweieinhalb Wochen ist Elch "Emil" als "Wahl-Niederösterreicher" im Bundesland unterwegs. Auch den Weg in die Landeshauptstadt hat er entdeckt. Nachdem er sich in den vergangenen Tagen an St. Pölten herangepirscht hatte, streifte er zuletzt dort umher.
Elch Emil wurde erneut nahe der österreichischen Grenze gesichtet.
Elch Emil wurde erneut nahe der österreichischen Grenze gesichtet.
HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Elch Emil: Jetzt taucht er wieder auf

26.03.2026 um 10:58, Yunus Emre Kurt
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Elch Emil ist zurück: Der bekannte Elch wurde nahe der Grenze zu Oberösterreich gesichtet. Behörden beobachten die Lage genau.

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Elch Emil ist wieder da: Der bekannte Elch wurde nahe der Grenze zu Oberösterreich gesichtet. Die Behörden beobachten die Entwicklung genau und bereiten sich auf mögliche Szenarien vor. Aktuell hält sich das Tier im tschechischen Nationalpark Šumava auf, rund 35 Kilometer von Österreich entfernt. 

Die Rückkehr des Elchs sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Bereits im vergangenen Jahr hatte Emil für großes Interesse gesorgt und zahlreiche Schaulustige angezogen.

Elch Emil erneut nahe oberösterreichischer Grenze gesichtet

Nach der Winterpause ist Elch Emil nun wieder aufgetaucht. Sichtungen bestätigen, dass er sich aktuell im Gebiet des Nationalparks Šumava bewegt. Von dort aus sind es nur wenige Kilometer bis zur Grenze nach Oberösterreich. Hinweise auf eine konkrete Bewegung Richtung Österreich gibt es derzeit jedoch nicht.

Lageeinschätzung und Vorbereitung des Landes

Das Land Oberösterreich verfolgt die Situation genau. Fachleute stehen in engem Austausch mit den zuständigen Stellen in Tschechien. Ziel ist es, frühzeitig reagieren zu können, sollte sich Emil in Richtung Österreich bewegen. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits im Hintergrund.

Erfahrungen vom Vorjahr und Schutz von Tier und Menschen

Im vergangenen Sommer hatte Elch Emil für erheblichen Andrang gesorgt. Viele Menschen wollten das Tier sehen, was auch zu Verkehrsproblemen führte. Damals wurde der Elch betäubt, um die Situation zu entschärfen. Aktuell steht eine solche Maßnahme jedoch nicht im Raum. Im Fokus steht vor allem der Schutz von Mensch und Tier. Elche reagieren sensibel auf Stress und benötigen ausreichend Rückzugsraum.

Appell an die Bevölkerung

Die zuständige Landesrätin betont, dass es sich bei Emil um ein Wildtier handelt, dessen Lebensraum respektiert werden muss. Die Bevölkerung wird daher aufgerufen, Abstand zu halten und den Elch nicht zu verfolgen oder anzulocken. Ziel ist es, unnötigen Stress für das Tier zu vermeiden.

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