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Flammen und dichter Rauch bei einem Großbrand auf der kroatischen Insel Brač in der Nacht.
Der Großbrand auf der kroatischen Urlaubsinsel Brač hält die Einsatzkräfte in Atem.
Der Großbrand auf der kroatischen Urlaubsinsel Brač hält die Einsatzkräfte in Atem.
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Brač in Flammen: Großbrand hält kroatische Urlaubsinsel in Atem

12.09.2026 um 08:04, Stefanie Hermann
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Großbrand auf Brač: 134 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Rund 1.500 Hektar sind betroffen, ein neuer Brennpunkt sorgt für Gefahr.

Auf der kroatischen Urlaubsinsel Brač ist ein verheerender Großbrand ausgebrochen. Seit Donnerstagabend kämpfen zahlreiche Einsatzkräfte gegen die Flammen, die sich zeitweise mehreren Ortschaften bedrohlich genähert haben. Bewohner sind auf eine mögliche Evakuierung über das Meer vorbereitet worden, Löschflugzeuge unterstützen die Feuerwehr aus der Luft. Auch am Samstag ist der Brand noch nicht gelöscht. Inzwischen stehen 134 Feuerwehrleute mit 36 Fahrzeugen auf der Insel im Einsatz.

Feuer auf Brač: Neuer Brennpunkt bei Blaca

Die Lage rund um Bobovišće, Ložišće und Podhum gilt am Samstagmorgen als stabil. Entwarnung gibt es dennoch nicht. Der kritischste Bereich befindet sich aktuell rund um Blaca, wo sich die Einsatzkräfte in der Nacht auf die Brandbekämpfung konzentriert haben.

Zusätzliche Verstärkung ist bereits auf der Insel eingetroffen. Interventionseinheiten aus Dubrovnik und Šibenik sowie Kräfte aus den Gespanschaften Zadar und Šibenik-Knin sind nach Brač geschickt worden. Insgesamt handelt es sich dabei um 52 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen. Weitere 46 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen stehen am Festland in Bereitschaft.

1.500 Hektar auf Brač von Feuer betroffen

Das Feuer auf Brač ist am späten Donnerstagabend ausgebrochen und hat sich durch den starken Wind rasch ausgebreitet. Laut einem Bericht von Portal.hr liegt die aktuelle Schätzung der betroffenen Fläche bei rund 1.500 Hektar. Vor allem Kiefernwald ist demnach von den Flammen erfasst worden.

Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig. Starker Wind hat die Flammen immer wieder angefacht und den Einsatz am Boden sowie aus der Luft erschwert. Besonders viel Arbeit haben die Einsatzkräfte im südlichen und südöstlichen Teil des Brandgebietes.

Canadairs kämpfen aus der Luft gegen die Flammen

Unterstützung bekommen die Feuerwehrleute aus der Luft. Bereits Freitagmorgen sind vier Löschflugzeuge vom Typ Canadair CL-415 über dem Brandgebiet im Einsatz gewesen. Im Laufe des Tages ist die Luftunterstützung laut Portal.hr auf fünf Canadairs und zwei Air Tractor angewachsen.

Feuerwehrkommandant Ivan Kovačević hat erklärt, dass vor allem die Südseite des Brandgebietes Probleme bereitet. Gebäude seien zunächst nicht unmittelbar gefährdet gewesen, die Einsatzkräfte hätten jedoch intensiv weiter gegen die Flammen gekämpft.

Bewohner für Evakuierung über das Meer vorbereitet

Wie gefährlich die Situation zwischenzeitlich gewesen ist, zeigt die Nacht auf Freitag. Die Flammen sind den Ortschaften Ložišće und Bobovišće bedrohlich nahe gekommen. Bewohner sind vorsorglich zur Küste gebracht worden, während die Behörden eine mögliche Evakuierung über das Meer vorbereitet haben.

Schiffe der Hafenkapitänei Split, der kroatischen Bergrettung und der Seepolizei haben für den Ernstfall bereitgestanden. Die Lage hat sich jedoch rechtzeitig stabilisiert. Eine vollständige Evakuierung ist nicht mehr notwendig gewesen.

Auch Stromleitungen im betroffenen Gebiet sind vorsorglich abgeschaltet und Straßen für den Verkehr gesperrt worden.

Großaufgebot soll Feuer auf Brač stoppen

Seit Ausbruch des Brandes ist die Zahl der Einsatzkräfte massiv erhöht worden. In der ersten Nacht haben zunächst rund 70 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen gegen die Flammen gekämpft. Weitere Kräfte sind noch während der Nacht und am folgenden Tag hinzugekommen.

Am Samstag stehen schließlich 134 Feuerwehrleute und 36 Fahrzeuge auf Brač im Einsatz. Weitere Einheiten halten sich am Festland bereit. Damit konzentrieren die Behörden erhebliche Kräfte auf die Insel, um eine neuerliche Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Für die bereits bedrohten Ortschaften gibt es zumindest vorerst gute Nachrichten: Die Lage rund um Ložišće und Bobovišće hat sich stabilisiert. Der Kampf gegen den Großbrand ist damit aber noch nicht beendet. Solange starker Wind über Brač zieht und einzelne Brandbereiche aktiv bleiben, müssen die Einsatzkräfte mit einer neuerlichen Ausbreitung rechnen.

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