Billa stellt Rabatt-System um: Das ändert sich jetzt
Bei Billa und Billa Plus wird das bekannte 25-Prozent-Rabattsystem vereinfacht: Statt der bisherigen Rabattpickerl kommen künftig Gutscheine mit Strichcode zum Einsatz. Gleichzeitig wird die Zahl jener Produkte größer, für die der Preisnachlass nicht gilt.
So funktioniert das neue Rabatt-System
Das bisherige Aufkleben der 25-Prozent-Rabattpickerl auf ausgewählte Produkte hat ab Donnerstag ein Ende. Stattdessen finden Kundinnen und Kunden im aktuellen Flugblatt ein gestanztes Kartonblatt mit entsprechenden Gutscheinen.
Diese verfügen über einen Strichcode und werden beim Bezahlen an der Kassa vorgelegt. Dort werden sie eingescannt und anschließend abgegeben.
Nach Angaben von Billa soll die Umstellung den Bezahlvorgang vereinfachen. Das Unternehmen verweist dabei auf Rückmeldungen von Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden.
Rabatt wird automatisch abgezogen
Mit dem neuen System müssen Kunden nicht mehr selbst entscheiden, auf welchen Artikel sie den Rabatt anwenden möchten. Das Kassensystem übernimmt diese Auswahl automatisch.
Die 25 Prozent werden vom teuersten Produkt im Einkauf abgezogen, das für die Aktion zugelassen ist. Der daraus entstehende Preisvorteil soll anschließend auf der Rechnung nachvollziehbar ausgewiesen werden.
Eine mehrfache Verwendung desselben Gutscheins ist nicht möglich, da die Rabattmarkerl bei der Kassa abgegeben werden müssen.
Mehr Produkte künftig ausgeschlossen
Mit der Umstellung ändert sich allerdings auch, für welche Artikel der Rabatt eingesetzt werden kann. Bereits bisher waren Produkte der Diskontmarke Clever von den 25-Prozent-Aktionen ausgeschlossen.
Künftig gilt das zusätzlich für sämtliche Produkte, die Teil der Aktion „Immer Clever Preis“ sind. Damit erweitert sich der Kreis jener Waren, auf die kein 25-Prozent-Gutschein angewendet werden kann.
Davon können neben günstigeren Artikeln auch Eigenmarken, Bio-Produkte und Markenwaren betroffen sein. Als Beispiel werden bestimmte Produkte von „Ja! Natürlich“ genannt.
Weiterhin maximal vier Gutscheine
An der maximalen Zahl der einlösbaren Rabatte ändert sich hingegen nichts. Pro Einkauf können weiterhin bis zu vier 25-Prozent-Gutscheine verwendet werden.
Für Kunden bedeutet die Neuerung damit vor allem weniger Aufwand an der Kassa. Gleichzeitig lohnt sich künftig ein genauerer Blick darauf, welche Produkte für den Rabatt zugelassen sind.