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Für den 20-jährigen Steirer kam jede Hilfe zu spät.
Für den 20-jährigen Steirer kam jede Hilfe zu spät.
HelgaQ/Shutterstock

Gurt riss: 20-Jähriger aus Auto geschleudert - tot

08.11.2026 um 10:02, Cornelia Scheucher
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Auf der B74 bei Graschach kam es Samstagnacht zu einem tödlichen Unfall: Ein 20-Jähriger wurde aus seinem Auto geschleudert, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

 

Ein tragischer Verkehrsunfall hat am Samstagabend, dem 7. November 2026, in der Steiermark ein Menschenleben gefordert. Ein 20-jähriger Autofahrer ist im Bezirk Deutschlandsberg mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen ein Brückengeländer geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der Sicherheitsgurt abriss und der junge Mann aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen ist der 20-Jährige noch an der Unfallstelle verstorben.

​Tödlicher Unfall auf der B74 bei Graschach

Der 20-Jährige aus dem Bezirk Deutschlandsberg ist gegen 23 Uhr auf der Sulmtalstraße (B74) von Dietmannsdorf in Richtung Gleinstätten unterwegs gewesen. Kurz vor dem Ortsgebiet von Graschach, im Gemeindegebiet von St. Martin im Sulmtal, ist er in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen ist zunächst auf eine Betontrennwand aufgefahren und anschließend mit einem Brückengeländer kollidiert.

​Sicherheitsgurt riss bei heftigem Aufprall ab

Die Kollision hatte für den jungen Autofahrer verheerende Folgen. Durch die enorme Wucht des Aufpralls ist laut Polizei der Sicherheitsgurt abgerissen, woraufhin der 20-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Sein schwer beschädigter Pkw ist schließlich im angrenzenden Bachbett zum Stillstand gekommen. Der Lenker ist mit schwersten Verletzungen unmittelbar vor dem Autowrack im Bachbett liegen geblieben.

​Ersthelfer kämpft um Leben des jungen Lenkers

Ein Ersthelfer hat unmittelbar nach dem Unfall reagiert und den schwerstverletzten 20-Jährigen aus dem Bachbett ans Ufer gezogen. Dort hat er erste Hilfe geleistet, bis die alarmierten Rettungskräfte und ein Notarzt eingetroffen sind. Die Einsatzkräfte haben umgehend mit der Reanimation des jungen Mannes begonnen. Trotz aller Bemühungen ist es ihnen nicht gelungen, sein Leben zu retten. Der 20-Jährige ist noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.

​Großeinsatz nach tödlichem Unfall in der Steiermark

Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten sind die Freiwilligen Feuerwehren Dietmannsdorf und Deutschlandsberg alarmiert worden. Insgesamt sind 23 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz gestanden. Sie haben die Arbeiten an der Unfallstelle übernommen, nachdem der Pkw schwer beschädigt im Bachbett zum Stillstand gekommen war. 

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