Amoklauf an Schule: Zwei Mädchen schwer verletzt – Täter (16) gefasst
Amoklauf in Oberbayern: Am Welfen-Gymnasium in Schongau sind am Mittwoch mehrere Menschen verletzt worden, zwei Mädchen davon schwer. Die Polizei bestätigt Hinweise auf eine Amoktat. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger ist festgenommen worden.
Großeinsatz an Schule: Zwei Schwerverletzte bestätigt
Gegen 12:50 Uhr ist der Alarm eingegangen, kurz darauf sind zahlreiche Einsatzkräfte zur Schule ausgerückt. Rettung, Polizei und Spezialkräfte haben das Gelände großräumig abgesperrt. Nach aktuellem Stand sind zwei Mädchen schwer verletzt worden. Weitere Verletzte kann die Polizei nicht ausschließen.
Täter flüchtet – Festnahme nach kurzer Fahndung
Nach der Tat ist der mutmaßliche Täter zunächst geflüchtet. Eine umfangreiche Fahndung ist angelaufen, auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz gestanden. Wenig später haben Beamte den Verdächtigen festgenommen. Laut aktuellen Informationen handelt es sich um einen 16-jährigen Jugendlichen.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 16-jährigen Jugendlichen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden zwei Mädchen schwer verletzt.#sog0807 pic.twitter.com/bBEvL5Dxbs— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) July 8, 2026
Polizei geht von Amoklauf aus
Die Ermittler gehen derzeit von einem Amoklauf aus. Eine Polizeisprecherin hat erklärt, ein entsprechender Verdacht könne nicht ausgeschlossen werden. Die Tat hat sich ersten Erkenntnissen zufolge sowohl auf dem Schulgelände als auch im unmittelbaren Umfeld abgespielt.
Lage vor Ort: Bereich abgesperrt, Eltern informiert
Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, das Gebiet rund um die Schule weiterhin zu meiden. Für Eltern und Angehörige ist eine Anlaufstelle beim Feuerwehrhaus eingerichtet worden. Die Polizei informiert laufend über die aktuelle Lage.
Motiv und Hintergründe weiter unklar
Zu Staatsbürgerschaft und möglichem Motiv liegen aktuell keine Angaben vor. Noch ist unklar, warum der 16-Jährige die Tat begangen hat und wie genau sich der Ablauf dargestellt hat. Auch ob es sich bei den weiteren Verletzten um Schüler oder Lehrkräfte handelt, ist derzeit noch offen.