Schnitzeljagd beim kulinarischen Radwandertag

Keine Kraftanstrengung ohne kleine Kostproben. Wer beherzt in die Pedale tritt, hat sich das einen oder andere Schmankerl verdient: Wer so denkt, findet bei den Machern von Gusto Guerilla jetzt die richtigen Bike-Partner. Das Konzept der kulinarischen Schnitzeljagd hat schon in Deutschland vielen Appetit gemacht. Mit zwölf Lokalbesitzern und Ladeninhabern, die wie Perlen auf der Rad-Runde verteilt sind, geht das Konzept jetzt auch auf Wien-Tour. Der Fokus liegt dabei auf regionalen und nachhaltig-produzierten Leckerbissen.

Schmanckerl-Reise nach dem Lockdown

„Wir wollen den Wienerinnen und Wienern nicht nur eine neue Kombination von Kulinarik und Bewegung anbieten, sondern den nach langen Lockdowns geschwächten Gastrobetrieben in der Stadt unter die Arme greifen. Die Vielfalt der in Wien angebotenen nachhaltigen Küche und Produkte ist enorm“, sagt Gusto Guerilla-Gründer Stefan Knoll. Auf der anderen Seite will er ausgewählten Wirten die Chance bitten, sich beim Zielpublikum vorzustellen.

Das 12-gängigem Menü führt einen d: Kulinarische Geheimtipps in Wien Landstraße, Wieden, Margareten und dem Sonnwendviertel

Endlich Raus-Tour: Kreuz und quer genießen

Geradelt werden kann kreuz und quer – ganz nach Gusto und Laune. Für das 12-gängige Menü fahren radelnde Gourmets nach Landstraße, auf die Wieden, nach Margareten und durchs Sonnwendviertel. Ist ein Lokal zu stark besucht, können die Teilnehmer den Pausenstopp einfach überspringen und später einkehren. Einzige Challenge: Nach sieben Stunden sollte der letzte Happen verspeist sein. Die lukullischen Spots werden über Google-Maps angepeilt. Eine radoptimierte Online-Karte weist den richtigen Weg.

Geschmaust wird aus Sicherheitsgründen vor den Lokalen. Also: An jeder Station das Festivalband zum Preis von 39 Euro herzeigen – und hoffentlich im Sonnenschein genießen. Für die Auftaktveranstaltungen sind noch einige Restplätze frei. Am 26. Juni wird es bereits ein Dacapo geben. Hier geht es bereits zum Online-Kartenkauf.

 

Autor: Rudolf Grüner, 11.05.2021