Fix: Das wird ab 2027 in Wien teurer
- Gebühren steigen ab 2027
- Valorisierung sorgt für Preisschub
- Keine Anhebung bei Parkgebühren
- Wasser und Kanal werden teurer
- Parken bleibt vorerst verschont
- Millionen fließen in Infrastruktur
Wien erhöht die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll um bis zu 4,6 Prozent. Die neuen Preise werden laut der Stadt ab Jänner 2027 gelten. Die Maßnahme basiert auf dem geltenden Valorisierungsgesetz.
Gebühren steigen ab 2027
Dieses sieht vor, dass jeweils zur Jahresmitte geprüft wird, ob der Verbraucherpreisindex (VPI) seit der letzten Erhöhung um drei Prozent oder mehr gestiegen ist. Bei den genannten Gebühren ist dies der Fall.
Valorisierung sorgt für Preisschub
Zuletzt erfolgte die an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelte Valorisierung in den betreffenden Bereichen Anfang 2025. Seither hat sich der Wert bei Wasser und Abwasser um 4,6 Prozent erhöht. Der Tarif für die Müllabfuhr ist um 4,5 Prozent angestiegen. Somit wird nun entsprechend angehoben.
Keine Anhebung bei Parkgebühren
Konkret steigt der Preis für einen Kubikmeter Wasser um 10 Cent. Statt bisher 2,27 Euro sind damit künftig 2,37 Euro zu berappen. Ähnlich ist das Plus bei der Kanalgebühr. Diese steigt von 2,49 auf 2,60 Euro, also um 11 Cent.
Parken bleibt vorerst verschont
Das Parken ist zuletzt 2026 teurer geworden. Hier wurde der Schwellenwert nicht überschritten, teilte die Stadt mit. Für kommendes Jahr wurde darum keine Preiserhöhung verkündet.
Millionen fließen in Infrastruktur
Im Rathaus wird betont, dass die Einnahmen direkt in die städtische Infrastruktur fließen. Allein in die Wasserversorgung werde jährlich 130 Mio. Euro investiert, heißt es. Das öffentliche Kanalnetz werde zudem bis 2031 um insgesamt 380 Mio. Euro saniert bzw. ausgebaut.