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Polizeihubschrauber bei Schönwetter im Einsatz.
Ein Bergsteiger ist im Pinzgau 100 Meter in den Tod gestürzt.
Ein Bergsteiger ist im Pinzgau 100 Meter in den Tod gestürzt.
APA/MAX SLOVENCIK

Beim Überholen abgestürzt: Bergsteiger (36) stirbt in Lofer

04.10.2026 um 15:45, APA, Red
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Ein 36-jähriger Bergsteiger ist am Großen Ochsenhorn in Lofer rund 100 Meter abgestürzt. Für den Mann aus Tschechien kam jede Hilfe zu spät.

Ein 36-Jähriger ist am Samstag in Lofer im Pinzgau beim Bergsteigen rund 100 Meter abgestürzt und tödlich verletzt worden. Der Bergsteiger war mit zwei Freunden zum Großen Ochsenhorn aufgebrochen, als sie zwei Alpinisten überholen wollten. Er wich den beiden aus und hielt sich mit den Händen an einem Felsbrocken fest, der plötzlich abbrach. Der 36-Jährige stürzte rückwärts in die Tiefe, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Sonntag.

100-Meter-Sturz in eine Rinne

Der Mann aus Tschechien hatte sich gegen Mittag mit den beiden Freunden zu der Tour auf das auf 2.511 Meter hohe Große Ochsenhorn aufgemacht. Auf einer Seehöhe von rund 2.400 Metern wollte das Trio die beiden Bergsteiger überholen. Der Tscheche stürzte rund 100 Meter in eine steile Rinne. Ein Augenzeuge des Unglücks stieg sofort zu dem Abgestürzten ab, es kam aber jede Hilfe zu spät.

Polizeihubschrauber flog alle ins Tal

Die Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers konnte nur noch den Tod des Alpinisten feststellen. Anschließend wurde der Verunglückte vom Polizeihubschrauber geborgen. Die restlichen Bergsteiger wurden ebenfalls mit dem Polizeihelikopter ins Tal geflogen.

Heuer bereits 31 Totbergungen

Wie die Bergrettung Salzburg am Sonntag in einer Presseaussendung bekannt gab, verzeichnete man heuer vom 1. Jänner bis 1. Oktober schon 31 Totbergungen. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 28 Toten. Im gleichen Zeitraum musste der Bergrettungsdienst des Bundeslandes Salzburg heuer zu 725 Einsätzen und übertraf damit das Jahr 2025 um 76 Einsätze. Dass der Einsatzrekord aus dem Jahr 2019 mit insgesamt 793 Einsätzen zum Jahresende 2026 übertroffen wird, hielt man durchaus für möglich.

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