Wettersturz: Regen-Chaos zum ESC-Finale
Pünktlich zum großen Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien steht der Bundeshauptstadt ein massiver Wettersturz bevor. Während die Fans auf ein sonniges Open-Air-Spektakel am Rathausplatz hofften, ziehen nun dunkle Wolken auf. Ein gefährliches Zusammenspiel aus einem Nordsee- und einem Italientief sorgt für einen radikalen Wetterumschwung, der weite Teile Österreichs erfassen wird.
Die Prognose: 80 Liter Regen pro Quadratmeter
Die Experten von Kachelmannwetter und Ubimet sind sich einig: Der Wettersturz bringt enorme Wassermassen. Besonders der Osten des Landes ist betroffen. Meteorologe Clemens Grohs betont gegenüber Heute: „Nach dem neuen Super HD-Modelllauf sind bis am Sonntag in der Früh in Summe in Wien nun auch große Regenmengen zu erwarten.“
Verbreitet werden zwischen 50 und 80 Liter pro Quadratmeter erwartet. Was für die Natur nach der Trockenheit ein Segen ist, wird für die Event-Planer in Wien zur logistischen Herausforderung.
Temperatur-Schock und Schneefallgrenze
Mit dem Wettersturz rasseln auch die Temperaturen in den Keller. Am Samstag werden vielerorts nur noch Höchstwerte zwischen 9 und 15 Grad erreicht.
ESC-Fanzone: Regenponcho statt Glitzer-Outfit
Das Public Viewing am Wiener Rathausplatz droht wortwörtlich ins Wasser zu fallen. Der „Blue Carpet“, der zu Beginn der Woche noch im Sonnenschein glänzte, versinkt nun im Dauerregen. Fans werden für das Finale am Samstagabend starke Nerven und wetterfeste Kleidung brauchen, da die Regenwahrscheinlichkeit bei nahezu 100 % liegt.
Ausblick: Wann kehrt der Frühling zurück?
Nach dem nass-kalten Wochenende deutet sich erst ab Montag eine langsame Besserung an:
| Tag | Wetterlage | Temperatur |
|---|---|---|
| Samstag | Dauerregen, trüb und windig | 9 – 15 °C |
| Sonntag | Vormittags Restwolken, Nachmittags Sonne | 13 – 20 °C |
| Montag | Überwiegend freundlicher Sonne-Wolken-Mix | 15 – 21 °C |
| Dienstag | Milder Frühlings-Mix, lokale Schauer möglich | 16 – 22 °C |
Der extreme Wettersturz scheint also nur ein kurzes, wenn auch heftiges Intermezzo zu sein, bevor sich das Wetter zur Wochenmitte wieder stabilisiert.