waff macht zukunftsfit: Backstube im Wandel
Inhalt
- Mehr Förderung, mehr Beschäftigung
- Von der Backstube zur „Bäckerei 4.0“
- Handwerk trifft auf Hightech
- Wettbewerb neu gedacht
- Neue Chancen ab Sommer 2026
Wiens Klein- und Mittelbetriebe stehen unter Druck. Und genau hier setzt der Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) an. Mit gezielter Unterstützung für Innovationen will er Betriebe fit für die Zukunft machen und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern. "Die Wiener Klein- und Mittelbetriebe sind das Herzstück der Wiener Wirtschaft und der Motor des anhaltenden Beschäftigungswachstums", sagt waff-Vorstandsvorsitzender Christian Meidlinger.
Der waff fördert mit der Innovationsförderung die Transformation von Wiener Klein- und Mittelbetrieben und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Mehr Förderung, mehr Beschäftigung
Dass diese Strategie greift, zeigen die Zahlen: Seit 2021 wurden 192 Unternehmen mit insgesamt rund 10,3 Millionen Euro gefördert. Daraus entstanden nicht nur neue Ideen, sondern auch konkrete Jobs. Über 140 zusätzliche Arbeitsplätze wurden geschaffen, hunderte Innovationsassistenten und -assistentinnen eingestellt. Für waff-Geschäftsführer Marko Miloradović ist klar: "Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg."
Der waff ermutigt und fördert nicht nur die Wiener*innen bei ihren Aus- und Weiterbildungen, sondern auch Unternehmen, damit neue Beschäftigung entsteht.
Von der Backstube zur „Bäckerei 4.0“
Wie sich Förderung in der Praxis auswirkt, zeigt ein Blick nach Wien-Liesing. Dort verbindet die Bäckerei Szihn traditionelles Handwerk mit moderner Technologie. Aus der klassischen Backstube wird Schritt für Schritt eine „Bäckerei 4.0“, in der neue Sauerteigbrote ebenso entstehen wie effizientere Arbeitsabläufe.
Handwerk trifft auf Hightech
Zwei Innovationsassistentinnen treiben diesen Wandel voran, während gleichzeitig neue Jobs entstehen. Der Spagat zwischen Tradition und Fortschritt? Definitiv kein Widerspruch, sondern Teil des Erfolgs, wie das Bäcker-Duo, bestehend aus Alexandra und Stefan Szihn, beim Lokalaugenschein betont. Durch den gezielten Einsatz von KI und Digitalisierung erlebt das Handwerk eine beeindruckende Renaissance", sagt der Bäckermeister. Moderne Technik mache den Beruf attraktiver und vereinfache Abläufe spürbar.
Wettbewerb neu gedacht
Gerade kleinere Betriebe müssen sich heute stärker denn je behaupten, oft auch gegen große Handelsketten. Für die Bäckerei Szihn liegt die Antwort in Qualität und Innovation. „Die intelligente Vernetzung ermöglicht höchste Produktqualität und innovative Lösungen für Kunden“, so der Geschäftsführer.
Hier setzt auch die waff-Förderung an: Sie unterstützt nicht nur Investitionen, sondern auch Weiterbildung und Know-how-Aufbau. Insgesamt sind Zuschüsse von bis zu 64.000 Euro möglich, wenn Betriebe Innovation und Gleichstellung zusammendenken.
Neue Chancen ab Sommer 2026
Die nächste Gelegenheit zur Einreichung bietet sich schon bald: Von 25. Juni bis 27. August 2026 können Unternehmen wieder Förderanträge stellen. Für viele Betriebe könnte das der entscheidende Impuls sein, um den nächsten Schritt zu gehen: Frei nach dem Motto: Weg vom Stillstand, hin zu Innovation mit Substanz!
Interessierte finden Infos auf der waff-Webseite.