Swift-Attentäter vor Gericht: Erschreckende Details aus Schulzeit
Inhalt
- Swift-Prozess: Angeklagter spricht über Leben und Schulzeit
- Konflikte in der Berufsschule: „Damals war ich schon radikal“
- Beziehung und „Terror-Braut“ Thema im Prozess
In Wien hat am Dienstag der Terror-Prozess rund um einen geplanten Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert begonnen. Der 21-jährige Beran A. steht im Zentrum der Anklage. Laut Staatsanwaltschaft soll er spätestens seit dem 21. Juli 2024 entschlossen gewesen sein, im Namen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) zuzuschlagen. Ziel war ein voll besetztes Stadion beim Taylor-Swift-Konzert in Wien. Nur eine Warnung aus dem Ausland führte dazu, dass der mutmaßliche Täter bereits zwei Tage vor dem geplanten Termin festgenommen wurde. Mitangeklagt ist ein weiterer 21-Jähriger. Die Anklage wirft ihnen vor, gemeinsam mit einer dritten Person eine IS-Terrorzelle gebildet zu haben.
Swift-Prozess: Angeklagter spricht über Leben und Schulzeit
Vor Gericht schilderte der Angeklagte berichten von heute.at zufolge seinen Werdegang. Er besuchte die HAS (Handelsschule) Neunkirchen, musste eine Klasse wiederholen und brach die Schule schließlich ab. Danach begann er eine Lehre in der Firma seines Vaters. Später wurde er ins Labor versetzt, eine Tätigkeit, die ihm laut eigenen Angaben nicht zusagte.
Konflikte in der Berufsschule: „Damals war ich schon radikal“
Ein zentraler Punkt im Prozess sind seine Erfahrungen in der Berufsschule. Dort sei es immer wieder zu Konflikten mit Mitschülerinnen gekommen. Aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes mit langem Bart und langen Haaren habe er sich häufig provoziert gefühlt. Heute.at zitiert den Angeklagten: „Es war eine Belastung für mich, weil ich hatte einen langen Bart und lange Haare und ich musste mich mit diesen Mädchen streiten. Damals war ich schon radikal.“ Laut seinen Aussagen habe ihn diese Zeit stark belastet und weiter in eine radikale Richtung gedrängt.
Beziehung und „Terror-Braut“ Thema im Prozess
Auch sein Privatleben wurde thematisiert. Der Angeklagte sprach von einer ersten Freundin, blieb bei späteren Beziehungen jedoch zurückhaltend. Details zu seiner sogenannten „Terror-Braut“ wolle er nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit preisgeben. Diese Beziehung könnte im weiteren Verlauf des Terror-Prozesses in Wien noch eine Rolle spielen.