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Seitenansicht eines Ungarischen Polizeiwagens.
Auf der M1-Autobahn in Ungarn kamen acht Menschen ums Leben.
Auf der M1-Autobahn in Ungarn kamen acht Menschen ums Leben.
Mehes Daniel / Shutterstock.com

Horror-Unfall-Serie auf M1: Acht Menschen tot

12.06.2026 um 11:11, Yunus Emre Kurt
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Zwei schwere Unfälle innerhalb weniger Minuten erschüttern Ungarn. Acht Menschen sterben auf der M1-Autobahn, zwei weitere werden verletzt.

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Eine dramatische Unfallserie hat sich am Freitagmorgen auf der ungarischen M1-Autobahn ereignet. Innerhalb weniger Minuten kamen bei zwei schweren Verkehrsunfällen insgesamt acht Menschen ums Leben. Zwei weitere Personen wurden verletzt. 

Die Autobahn in Richtung Hegyeshalom musste vollständig gesperrt werden. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei standen stundenlang im Großeinsatz.

Erster Unfall endet tödlich

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden ereignete sich der erste Unfall gegen 4.30 Uhr nahe der Stadt Győr. Ein Lastkraftwagen kollidierte bei Kilometer 114 mit einer Arbeitsmaschine. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Lkw in Brand. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus, um die Flammen zu bekämpfen und die Unfallstelle abzusichern.

Wenig später folgt die Katastrophe

Während die Rettungsarbeiten noch liefen, kam es nur wenige Minuten später zu einem weiteren schweren Unfall. Gegen 5.10 Uhr fuhr ein Kleinbus bei Kilometer 113 auf einen Lastwagen auf, der aufgrund des ersten Unfalls verkehrsbedingt angehalten hatte. Die Folgen waren verheerend.

Im Kleinbus befanden sich insgesamt neun Personen. Sieben Insassen starben noch am Unfallort. Zwei weitere Personen wurden verletzt und medizinisch versorgt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Fahrzeuginsassen um ausländische Staatsangehörige. Zur Identität und Nationalität der Todesopfer machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben.

Großeinsatz auf der Autobahn

Nach den beiden schweren Unfällen wurde die M1 in Fahrtrichtung Hegyeshalom vollständig gesperrt. Die Einsatzkräfte mussten die Unfallstellen sichern, die Fahrzeuge bergen und die Ermittlungen aufnehmen. Gleichzeitig wurde der Verkehr großräumig umgeleitet. Autofahrer mussten mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Wie genau es zu den beiden Unfällen kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. 

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