Song Contest: Halbfinal-Auslosung bringt Klarheit
Mit dem Jahreswechsel hat der Eurovision Song Contest 2026 endgültig Fahrt aufgenommen: Die Halbfinal-Auslosung, die gestern im Wiener Rathaus unter großem Fan-Interesse über die Bühne ging, gilt dabei als zentraler Meilenstein auf dem Weg zum musikalischen Sieg. Insgesamt kämpfen diesmal 30 Länder um einen Platz im Finale. Welche Teilnehmer zuerst zum Mikro greifen, ist nun fix.
Starterfeld im ersten Halbfinale
Pro Halbfinale treten jeweils 15 Nationen an, von denen sich zehn Länder für das Finale qualifizieren. Im ersten Semi am 12. Mai gehen unter anderem Schweden, Finnland, Griechenland, Belgien, Polen, Serbien und Israel an den Start. Zusätzlich zeigen auch Deutschland und Italien ihre Beiträge. Als Mitglieder der sogenannten „Big Five“ sind sie bereits fix für das Finale qualifiziert, dürfen aber im Halbfinale auftreten und abstimmen.
SEMI 1:
Erste Hälfte: Georgien, Portugal, Kroatien, Schweden, Finnland, Moldau, Griechenland
Zweite Hälfte: Montenegro, Estland, San Marino, Polen, Belgien, Litauen, Serbien, Israel
Österreich im zweiten Semifinale
Das zweite Halbfinale am 14. Mai bringt Acts aus Norwegen, der Ukraine, Australien, der Schweiz, Dänemark und weiteren Nationen auf die Bühne. Auch Österreich ist hier vertreten: Das Gastgeberland ist ebenso wie Frankreich und Großbritannien automatisch für das Finale gesetzt, präsentiert seinen Song aber im zweiten Halbfinale dem Millionenpublikum.
SEMI 2:
Erste Hälfte: Armenien, Rumänien, Schweiz, Aserbaidschan, Luxemburg, Bulgarien, Tschechien
Zweite Hälfte: Albanien, Dänemark, Zypern, Norwegen, Malta, Australien, Ukraine, Lettland
Unser Publikum kann sich auf hochkarätige Produktionen freuen, die die besondere Atmosphäre des Gastgeberlandes Österreich auf einzigartige Weise erlebbar machen.
Faires Wahl-System
Die Länder wurden im Vorfeld in fünf Töpfe eingeteilt, um eine möglichst ausgewogene Verteilung zu gewährleisten. Dieses von der EBU (European Broadcasting Union) und Voting-Partner Once entwickelte System soll regionale Stimmabgaben minimieren und faire Bedingungen schaffen, wie es seitens des ORF heißt. Die genaue Startreihenfolge der Auftritte wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Staffelübergabe durch Fasnachtsgilde
Begleitet wurde der offizielle Kick-Off-Event von einer unterhaltsamen Zeremonie: Der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer übergab, begleitet von der Basler Fasnachtsgilde, Bürgermeister Michael Ludwig eine kunstvoll gestaltete Fasnachtslaterne als Gastgebergeschenk.
Die Laterne zeigt unter anderem den ESC-Vorjahressieger JJ sowie eine typische Basler Fasnachtsfigur vor bekannten Sehenswürdigkeiten in Basel und Wien. Die Basler Fasnacht gehört zum UNESCO-Kulturerbe und hat einige Gemeinsamkeiten mit dem Eurovision Song Contest. Beides sind große, gemeinschaftliche Großveranstaltungen, die Toleranz, Kreativität und Leidenschaft feiern, wie man beim ORF betont. Damit ist die symbolische Staffelübergabe von der letzten Host-City Basel an Wien vollzogen.
Neben einer großartigen Show in der Wiener Stadthalle wird es in Wien zahlreiche kostenlose Events geben, um allen Wienerinnen und Wienern, aber auch allen Besucherinnen und Besuchern diese Veranstaltung zugänglich zu machen.
Wien bereitet sich vor
Neben den Live-Shows in der Stadthalle plant die Stadt Wien zahlreiche kostenlose Events im öffentlichen Raum. Ziel sei es, den Eurovision Song Contest 2026 für Einheimische wie internationale Gäste erlebbar zu machen und Wien erneut als weltoffene ESC-Metropole zu präsentieren, wie die Vertreter der Gemeinde und des Senders in trauter Gemeinsamkeit betonen.