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Frau im Hosenanzug spricht am Podium zu den Gästen im Publikum
Krystyna Schreiber, Delegierte der Regierung von Katalonien in Mitteleuropa lud zur Sant Jordi-Veranstaltung ins Wiener Künstlerhaus.
Krystyna Schreiber, Delegierte der Regierung von Katalonien in Mitteleuropa lud zur Sant Jordi-Veranstaltung ins Wiener Künstlerhaus.
Roland Ferrigato

Sant Jordi: Kultur als Schlüssel für Zusammenhalt

28.04.2026 um 13:24, Weekend Redaktion
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Kunst, Kultur und Demokratie: Sant Jordi 2026 in Wien zeigt eindrucksvoll, warum kulturelle Vielfalt für unsere Gesellschaft heute wichtiger ist denn je.

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Sant Jordi 2026 in Wien zeigt: Kunst und Kultur sind mehr als Inspiration. Sie gelten zunehmend als Grundrecht und zentrale Säule der Demokratie. Beim Event im Künstlerhaus stand genau diese Botschaft im Mittelpunkt.

Anlässlich des katalanischen Sant-Jordi-Tages und des UNESCO-Welttags des Buches lud die Delegation der Regierung von Katalonien zu einer Veranstaltung nach Wien ein. Unter dem Titel "Kunst und Kultur als Grundrecht" diskutierten internationale Gäste die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst.

Warum Sant Jordi in Wien gefeiert wird

Der 23. April ist einer der wichtigsten Tage der katalanischen Kultur. Traditionell werden Bücher und Rosen als Symbol für Wissen, Liebe und Dialog verschenkt. Diese Idee wurde auch in Wien aufgegriffen und in einen größeren gesellschaftspolitischen Kontext gestellt.

Kunst als Stimme der Demokratie

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage: Welche Rolle spielt Kunst in einer demokratischen Gesellschaft? Kataloniens Vertreterin Krystyna Schreiber betonte, dass Kunst weit mehr als Ausdruck sei. Sie könne Missstände sichtbar machen, Dialog fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Besonders hervorgehoben wurde, dass Kunst aktiv geschützt und gefördert werden müsse.

Wenn Kunst, wie bei Pau Casals, zur Stimme der Demokratie wird, dann ist ihr Schutz keine Option, sondern eine kontinuierliche Pflicht. Die UNESCO verkörpert diesen Auftrag, und Katalonien unterstützt ihn seit mehr als 40 Jahren aktiv in Zusammenarbeit mit der UNESCO, im Dienst der kulturellen Vielfalt sowie des Schutzes von Sprache und Identität.

Krystyna Schreiber, Delegierte der Regierung von Katalonien in Mitteleuropa

Ein symbolisches Beispiel dafür ist der katalanische Cellist Pau Casals. Sein Engagement für Frieden und Menschenrechte machte ihn weit über die Musik hinaus zu einer wichtigen Stimme der Demokratie.

Internationale Perspektiven und klare Forderungen

Auch die UNESCO sieht Handlungsbedarf. Themen wie der Schutz gefährdeter Künstler:innen, der Abbau restriktiver Gesetze und der Zugang zu rechtlicher Unterstützung standen im Fokus der Diskussion. Expertinnen und Experten waren sich einig: Kulturelle Vielfalt ist kein Luxus, sondern eine politische Notwendigkeit.

Was Sant Jordi heute bedeutet

Sant Jordi steht längst nicht mehr nur für Tradition, sondern auch für gesellschaftlichen Dialog. Gerade in Zeiten wachsender Spannungen gewinnt Kultur als verbindendes Element an Bedeutung. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung in Wien: Kunst und Kultur sind essenziell für Teilhabe, Freiheit und demokratische Entwicklung und damit ein Auftrag für die Zukunft.

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