Impfen mit göttlichem Beistand im Steffl

Die Impfskepsis bleibt eine hohe Hürde auf dem Weg Richtung Herdenimmunität. Wien setzt auf Sonderaktionen. Den Auftakt machte eine Impfbox am Rathausplatz, gefolgt von Boxen beim Stadionbad und der Donauinsel sowie einem Impfboot auf der Alten Donau. Zwischenbilanz nach drei Wochen an diesen Standorten: Mehr als  4.100 Geimpfte.

Schäfchen, bitte kommen

Nun hat man sich eine neue (öffentlichkeitswirksamen) Stelle für eine Impfstraße ausgesucht: den Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber begrüßte die Aktion – und forderte seine Schäfchen auf, zahlreich zum Piksen anzutreten.

Als Religionsgemeinschaft wollen auch wir einen Beitrag zu einer höheren Durchimpfung leisten. Ohne ausreichende Impfungen wird es den Weg in eine erneuerte Normalität nicht geben.

Blick von unten ins Gewölbe der Barabarakapelle

Geimpft wird ab August voraussichtlich in der Barbarakapelle. Der Impfstoff kommt von Johnson & Johnson, von dem es nur einen Stich zur Immunisierng braucht. Zwölf- bis 17-Jährigen wird Biontech-Pfizer verimpft.

Beistand von oben

Stündlich können bis zu 20 Personen geimpft werden, ein den Details werde noch "mit Hochdruck" gearbeitet. Die Idee für den Ort kam vom Gesundheitsstadtrat selbst, weil der Stephansdom ein stark frequentierter Platz sei, so der Sprecher von Peter Hacker.

Autor: Andrea Schröder, 29.07.2021